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Tipps für mehr Kreativität & mein Bamboo Slate

Tipps für mehr Kreativität & mein Bamboo Slate

Vor einigen Wochen war bei mir schon das Christkind. Zumindest fühlt es sich so an wie Weihnachten und Ostern zusammen, denn ich hab ein Bamboo Slate Smartpad von Wacom bekommen. Dank dem praktischen Teil habe ich in den letzten Tagen und Wochen soviel bewusst gezeichnet, gescribbelt und geschrieben wie schon lange nicht mehr. Ich bin jemand, der immer noch gerne mit der Hand schreibt und auch noch einen richtigen Kalender und ein richtiges Notizbuch hat. Das brauche ich einfach, um meiner Kreativität im Job und für den Blog freien Lauf zu lassen. Heute habe ich 3 einfache Tipps für mehr Kreativität für dich und ich stelle dir dabei mein neues Wunderteil – das Bamboo Slate Smartpad – vor.

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Tipps für mehr Kreativität

Tipps für mehr Kreativität: 1. Schreib‘ mit der Hand

Das hört sich banal an, ist es eigentlich auch – aber die Wirkung kann größer sein, als man zuerst annimmt. Heutzutage tippen wir so gut wie alles am Computer, am Tablett oder am Handy: Termine, Notizen, Textentwürfe… Es gibt jedoch Studien die belegen, dass man sich das, was man mit der Hand schreibt, viel besser verinnerlicht und merkt. Erinnere dich einfach einmal an deine Schulzeit oder an die Uni. Bei mir war es zumindest immer so, dass ich mir viel mehr gemerkt habe, wenn ich mitgeschrieben oder Zusammenfassungen des Stoffes angefertigt habe. Wenn man mit der Hand schreibt, ist die kreative Leistung höher, denn das Schreiben auf Papier aktiviert das Gehirn ganzheitlicher als das Tippen am PC oder am Handy.

Außerdem können wir unsere Schrift mit Gefühlen füllen und sie je nach Emotion anders ausfallen lassen. Am PC sieht Arial eben immer aus wie Arial. Schreiben am PC ist einfach drücken von Tasten, handschriftliche Aufsätze oder Notizen hingegen sind möglicherweise kreativer. Durchgestrichene Wörter bleiben stehen und somit in Erinnerung, der Stift kratzt über die Oberfläche, man fühlt den Schreibfortschritt. Einzelne Wörter lassen sich größer schreiben, einkreisen, fünfmal unterstreichen, Gedankengänge werden so visualisiert. Außerdem kann man mit der Hand überall schreiben und muss nicht in der immer gleichen Haltung vor dem Computer sitzen.

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Ich schreibe im täglichen (Büro-)alltag meinen Kalender mit der Hand, ebenso meine To-Do-Listen. Außerdem habe ich ein großes schwarzes Notizbuch, das ich zu Besprechungen und Meetings mitnehme, um dort meine Notizen handschriftlich zu vermerken. Um diese dann mit anderen Personen teilen zu können, habe ich oft Handyfotos gemacht – vor allem, wenn ich etwas skizziert hatte – oder die Notizen später abgetippt.

Hier hilft mir jetzt mein Bamboo Slate Smartpad

Mit dem Bamboo Slate Smartpad geht das jetzt viel, viel einfacher. Man schreibt einfach wie gewohnt auf Papier. Anschließend drückt man einen Knopf und speichert seine Notiz in der Cloud. Später kann man die Notizen auf iOS- oder Android-Geräten verwalten, bearbeiten oder mit anderen Personen teilen. Das Praktische daran: Die in der Cloud gespeicherten Notizen lassen sich jederzeit überall abrufen.

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Das Bamboo Slate Smartpad ist somit einfach ein Notizpad mit einem Notizblock und einem speziellen Stift. Der Stift merkt sich quasi, was man aufs Papier schreibt. Man kann daher auch jedes beliebige Papier verwenden. Schreiben und zeichnen kann man überall. Das Smartpad kann bis zu 100 Seiten speichern und später synchronisieren, sobald man es via Bluetooth mit dem Tablett oder Handy verbindet.

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Ein Tastendruck und schon hat man sein Scribble, seine Notizen oder seine Skizze auf dem Handy oder Tablett. Oder natürlich am PC, wo ich zum Beispiel meinen am Bamboo Slate gezeichneten „Lets rock this day“- Schriftzug im Photoshop auf eine Tasse gesetzt habe. Aus so einer Tasse würde ich meinen Bürokaffee übrigens sehr gerne trinken. 🙂

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Tipps für mehr Kreativität: 2. Sprich mit anderen

Ich war lange Zeit ein Ein-Personen-Unternehmen und damit ist man in vielen Dingen einfach auf sich alleine gestellt. Das bin ich auch jetzt zum Teil oft noch, auch wenn ich mir projekteweise Unterstützung hole und mit Partnern arbeite. Am Anfang habe ich was das betrifft mit großer Wehmut an meinen alten Job zurückgedacht, denn da musste ich nur ein paar Schritte machen und schon hatte ich Kollegen um mich, die ich einfach mal schnell um Rat fragen konnte.

Gerade wenn es um kreative Arbeiten oder Ideen geht, ist eine zweite Meinung oder einfach nur ein Denkanstoß oft so viel wert. Manchmal tüftle und denke ich ewig an irgendwas rum, drehe, wende, probiere und stecke einfach fest. Ein  kleiner Hinweis oder eine Idee einer weiteren Person kann oft ausschlaggebenden sein und schon drehen sich die Rädchen im Kopf weiter.

Deshalb ist es so wichtig, dass man mit Menschen redet, sich andere Meinungen anhört, gemeinsam diskutiert, brainstormt oder Dinge weiterentwickelt. Man muss auch eigentlich keine Angst haben, dass einem die Idee geklaut wird. Meistens bringt das gemeinsame Reden ohnehin mehr als stundenlang alleine vor sich hin zu brüten.

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Wenn ich bei Kunden grafische Dinge bespreche, scribble ich unglaublich gerne ein bisschen. Zeichne meine Ideen auf, oder visualisiere die Gedanken meines Kunden grob auf Papier. So entsteht nach und nach ein Entwurf, der für die spätere Umsetzung wichtig ist. Außerdem ist das dann die Grundlage meines weiteren Konzeptes.

Mit dem Bamboo Slate Smartpad kann man solche Entwürfe nach wie vor händisch auf Papier bringen, was mir einfach viel mehr zusagt. Ein Klick und alles ist digitalisiert und auf meinem iPad zur Weiterbearbeitung bereit. Mit der kostenlosen Wacom Inkspace-App kann man die angefertigte Skizze nämlich ganz einfach weiter bearbeiten in dem man Inhalte, Farben oder Markierungen hinzufügt. Ich kann also später noch Anmerkungen für meine Grafikerin hinterlassen und die Skizze mit ihr teilen, damit sie ihre Meinung dazu sagen und den Entwurf grafisch umsetzen kann. Mit der kostenpflichtigen Variante der App kann man übrigens auch handschriftliche Notizen in Klartext umwandeln oder Vektorgrafiken aus den Dateien erstellen.

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Das gilt natürlich auch für alle anderen Projekte, bei denen ich irgendwas aufzeichne – und das passiert oft, dann ich bin ein extrem visueller Mensch. Ich muss immer alles optisch vor mir haben, eine Idee zeichnerisch entwickeln und mir Dinge notieren. Vor allem für Mind Maps ist das unglaublich praktisch.

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Als Blogger geht es einem übrigens oft auch so. Man ist Einzelkämpfer und hat nicht wirklich richtige Kollegen. Gerade hier können gemeinsame Projekte so viel mehr Kreativität bringen. Zu zweit oder zu dritt fallen einem einfach viel mehr Dinge ein, man hat mehr Spielraum, kann größere Projekte realisieren und es macht auch mehr Spaß, wenn man jemanden hat, mit dem man einfach über dieselben Themen, Sorgen oder Gedanken sprechen kann.

Tipps für mehr Kreativität: 3. Leg dir ein Ideenbuch an

Das ist etwas, das ich ganz neu für mich entdeckt habe. Ich hatte schon immer Listen mit Themen für den Blog. Jetzt habe ich das Ganze aber ausgeweitet und schreibe mir Ideen für alle Lebensbereiche auf. Man kann dafür ein ganz normales Notizbuch nehmen oder sich auch eine Seite in einer Notiz-App anlegen. Immer wenn mir etwas einfällt, notiere ich es mir sofort. Ich versuche, jeden Tag etwas in mein Ideenbuch zu schreiben. Manchmal fällt mir natürlich nichts ein, dann blättere ich durch die Seiten und notiere mir die Gedanken, die mir zu bereits aufgeschriebenen Ideen kommen. Das ergibt manchmal ganz tolle neue Einfälle.

Wenn mir eine Idee ganz besonders gut gefällt, markiere ich sie und setze sie bei Gelegenheit um. So habe ich schon ein tolles DIY aus Ästen gemacht, über die ich im Wald gestolpert bin. Ich habe eine super Idee für eine Garderobe in meinem zukünftigen Büro und mir sind Themen eingefallen, die sich perfekt für meine Facebook Seite eignen. Manchmal fallen mir auch spontan Gerichte ein, die ich kochen möchte, aber ansonsten steht natürlich auch viel Blödsinn in meinem Ideenbuch. Aber wie heißt es so schön: Nichts ist Blödsinn, wenn man nur kreativ genug ist. Und wenn man es so sieht, habe ich jetzt eben ganz viel Ausgangsmaterial dafür. 🙂

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Mein Fazit zum Bamboo Slate Smartpad fällt übrigens sehr positiv aus. Es ist auf jeden Fall ein tolles Spielzeug für visuelle Menschen wie mich, die sich gerne ein bisschen mit Technik beschäftigen. Wobei beschäftigen muss man sich damit nicht wirklich, die Bedienungsanleitung ist so kurz, dass sie auf eine Seite passt. Ich habe es geschafft, mein Bamboo Slate in wenigen Minuten in Betrieb zu nehmen und mein iPhone und das iPad zu damit zu verbinden. Bei Terminen war es nun auch schon mehrmals dabei und jedes Mal musste ich vorführen, wie es funktioniert. Zumindest hat man so schon mal einen lustigen und lockeren Gesprächseinstieg.

Besonders Spaß macht mir damit das Lettering. Ich habe schon mehrere Schriftzüge gezeichnet, die ich dann mit einem Knopfdruck aufs Handy und weiter zum PC geschickt habe. Mein Traum ist ja nach wie vor meine eigene Office Kollektion mit motivierenden Sprüchen und da schreibe ich schon fleißig Ideen in mein Ideenbuch, kritzle, entwerfe und bastle. Schade finde ich lediglich, dass es nicht mehrere Stift-Varianten zum Nachkaufen gibt. Es wäre toll, noch etwas zu haben, mit dem man wirklich Handlettering mäßig schreiben kann. Im Moment hat man ja nur den einen Stift, der genau wie ein Kulli ist.

Das Bamoo Slate Smartpad gibt’s übrigens in zwei Größen: A4 und A5. Ich habe die A4 Variante.

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Werbung:
Das Smartpad wurde mir zur Verfügung gestellt. In Kooperation mit blogfoster.

0 comments

  1. Oh das Pad ist ja spannend. Das mit dem Stiften finde ich jetzt allerdings auch wirklich schade weil ich leider nicht gerne mit Kulli schreibe. Für Lettering kannst du allerdings auch dein Ipad gut verwenden, die Apps dort finde ich mega Klasse und der appel Stift geht super zum schreiben mit der weichen Spitze.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

    1. Welche Apps verwendest du denn da am iPad? Und ich werde mir den Stift gleich mal ansehen, das klingt nämlich sehr, sehr spannend. Danke für den Tipp!

  2. Das Bamboo Slate hatte ich mir auch schon angeschaut. Ich war bisher der Meinung, man bräuchte spezielles Papier dafür. Cooles Teil, danke für den Artikel.

    1. Nein, das geht wirklich mit jedem Papier, das finde ich nämlich toll. 🙂

  3. KOmischerweise habe ich das Gefühl, am Handy kreativer zu sein als im Notizbuch… aber vielleicht liegt das auch daran, dass es mir praktischer vorkommt. Ich nehme mir einfach zu selten bewusst Zeit, um im Notizbuch zu schreiben, aber am Handy tippe ich immer während des Ergometertrainings.
    Und sogar meine Zusammenfassungen tippe ich am Laptop… weil ich dann übersichtlicher auch mal was nachträglich ergänzen kann.
    – Und trotzdem finde ich den Gedanken, wieder mehr von Hand zu schreiben, sehr schön 🙂

    Dein Zauberteil klingt aber echt genial!!! Wer kommt nur auf solche tollen Ideen?!

    Den Austausch mit anderen finde ich auch immer enorm wichtig – ich erzähle da gern Freunden oder Mama / Oma / Schwester von meinen Plänen und die bringen mich auf die besten Ideen.

    Notizen zu meinen spontanen Ideen mache ich übrigens immer – meist in Evernote, aber manchmal auch auf einem Post-It am Schreibtisch. Je nachdem, was zur Hand ist… zur Not tut es auch die Rückseite vom Collegeblock. 😉
    Bewusst regelmäßig aufschreiben tue ich aber nicht.

    Für Handlettering stelle ich mir dein Pad echt toll vor – da kann ich wohl nur weiter von träumen, etwas vergleichbares zu haben.

    Liebe Grüße

    1. Wirklich spannend. Ich tippe zwar auch sehr viel am Handy und am Laptop, aber wenn es um Ideen geht, die ich entwickle, bin ich immer noch von Hand am kreativsten. Aber ich glaube, da muss jeder das finden, womit er sich am wohlsten fühlt. 🙂

  4. Oh toll. Das hört sich ja toll an!

  5. Darf ich fragen, als was du arbeitest? Es kann sein, dass du dies vielleicht schonmal erwähnt hast, ich es jedoch überlesen habe. Und toller Blogpost übrigens

    1. Ich habe meine eigene Agentur und blogge selbständig. 🙂

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