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Life Update #4: Fit statt Ausreden

Life Update #4: Fit statt Ausreden

Ganze 13 Tage ist mein letzter Blogpost jetzt her. 13 Tage! Bis auf ein paar kleine Ausnahmen gab es hier noch nie so lange Pausen. Normalerweise kribbeln mir spätestens nach ein paar Tagen die Finger und mein Kopf ist voll mit Ideen, die ich hier unbedingt „zu Papier“ bringen möchte. Diesmal war das anders. Ich glaube, ich hatte selten eine Pause nötiger als nach Weihnachten. Und um ehrlich zu sein, ich habe all die Dinge, die ich auf die Weihnachtspause verschoben habe nicht gemacht. Habe keine Liste an Blogpost-Ideen erstellt, keinen Redaktionsplan geschrieben, keine Rezepte überlegt, keine DIYs umgesetzt, keine Social Media Kanäle überarbeitet. Keine… Ach, sagen wir es, wie es ist, ich habe nur eines getan: Nichts. Lange Tage und noch längere Nächte voller Dinge, die weder den Kopf noch den Körper besonders anstrengten.

Dafür habe ich jetzt einen neu sortierten Kleiderschrank, geputzte und neu eingeräumte Badeschränke und einen super aufgeräumten Keller. Außerdem habe ich die Küche für die Wohnung planen lassen und auch gleich bestellt. Leider hat sie 8 Wochen Lieferzeit und es wird somit noch ein bisschen dauern, bis mich das Küchenstudio anruft, um einen Aufbautermin zu vereinbaren. Aber ein bisschen Zeit ist ja noch. Im Moment bekommen die Räume den letzten Anstrich und nächste Woche gibt es einen Termin für die offizielle Übernahme – bzw. muss ich mir dann ganz genau ansehen, ob noch Mängel bestehen oder alles behoben wurde. Ich trainiere schon mal meine Adleraugen, denn bei solchen Dingen kann ich wirklich penibel und wahrscheinlich sogar ein bisschen anstrengend sein.

 

Life Update – Mehr Zeit für mich

 

Vorsätze, Kleidergrößen und ehrliche Fitness – Fit statt Ausreden

Im Vorjahr habe ich bereits einmal darüber geschrieben, dass ich keine Neujahrsvorsätze habe. Auch 2018 sieht das nicht anders aus. Natürlich habe ich noch immer Wünsche, Träume, Gedanken, was Verbesserungen betrifft. Aber ich hänge sie noch immer nicht an einem bestimmten Tag oder einer bestimmten Zeit auf. Auch wenn mein Ziel, mein Plan, mein Wunsch – oder wie auch immer man es gerne nennen möchte – ein sehr gängiger und im Moment sehr moderner ist: Sport. Mit geht es hier gar nicht so sehr ums Abnehmen. In Wahrheit habe ich vor Weihnachten sogar abgenommen und bin in eine wirklich unpraktische Größensituation gerutscht. Die kleinere Größe zu klein, die größere zu groß. Aber ich gehe davon aus, dass mein Körper diese Situation ganz von selbst wieder ändern wird. Im Moment sagt er mir, dass er keine Weihnachtskekse mehr möchte und generell würde es mich nicht stören, in Richtung kleinere Größe zu rutschen.

Was mir jedoch wichtiger ist als jede Kleidergröße, ist meine generelle Fitness. Noch vor weniger als einem Jahr habe ich 4x pro Woche Sport gemacht. Und es ging mir gut. Vor Tagen ertappte ich mich dabei, die 3 Stockwerke zum Büro hochlaufen zu wollen, wie ich es immer tue. Im 2. Stock musste ich schnaufen, als würde ich beim Schlossberglauf teilnehmen.

Mir ging es in den letzten Monaten gesundheitlich nicht immer so gut. Dann war es unglaublich stressig. Was man als Erstes streicht? Sport. Zeit für sich. Ausreden? Ja, sind es. Noch dazu ziemlich schlechte. Aber was nützt das ganze „You go girl. Just do ist.“ wenn man froh ist, den Weg nach Hause zu schaffen. Wenn man sich all die Fitnessaccounts ansieht (ja ich gebe zu, ich folge auch einigen) könnte man denken, dass man nur den einen oder anderen Shake trinken, den Abnehmtee kaufen oder die Zauberkapseln nehmen muss. So einfach ist es nicht. Vor allem mit ein paar Jahren mehr auf dem Buckel. Was ich daher möchte? Fitter werden. Auf eine ehrliche Art, die sich auch in den Alltag integrieren lässt. Klingt einfach, ist es nicht. Nicht für mich. Nicht im Moment. Es fällt gar nicht so leicht, das zuzugeben, denn ich war bisher immer gut darin mich zu motivieren, den Schweinehund zu besiegen, regelmäßig zum Training zu gehen. Und jetzt? Naja. Könnte besser sein.

#fitstattausreden – Wer ist dabei?

Um wieder ein bisschen mehr Motivation zu finden, habe ich auf Instagram von meiner Situation erzählt und gesagt, dass ich ein bisschen mehr Motivation sehr gut gebrauchen könnte. Vielen von euch geht es offensichtlich wie mir und deshalb möchte ich unter dem Motto „Fit statt Ausreden“ und meinem Hashtag #fitstattausreden ein bisschen Motivation in die Welt hinaus schicken. Jeder der mag, darf den Hashtag gerne benutzen, ich würde mich sogar sehr darüber freuen.

Inzwischen habe ich 2 Workouts hinter mir und am Samstag steht wieder etwas in meinem Kalender. Groß und rot. „Sport“. Und ich freue mich drauf. Unglaublich aber wahr, ich freue mich wirklich. Denn so schnell ich abgebaut habe, so rasch merke ich jetzt schon positive Effekte. Mein Rücken tut vom vielen Sitzen weniger weh und ich bilde mir fix ein, ich habe heute auf der Treppe schon viel weniger geschnauft.

 

Life Update – Fit statt Ausreden

Foto: burst.shopify.com

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