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Persönliches • Als ich „das Unding“ aka „Yeti“ nach Hause brachte: ABOUT YOU TV-Kampagne zum Thema bleib dir selbst treu

Persönliches • Als ich „das Unding“ aka „Yeti“ nach Hause brachte: ABOUT YOU TV-Kampagne zum Thema bleib dir selbst treu

klamottenhaufen

Beim Satz „Probier das mal, das hab ich auch und es ist suuuuuper“ stellt es mir für gewöhnlich alle Haare auf. Vor allem, wenn es meine Freundin zu mir sagt, während sie euphorisch mit einem ultrakurzen Kleidchen vor meinen Augen herumwedelt. Ich mag sie echt, aber ich bekomme bei unseren gemeinsamen Shoppingnachmittagen regelrecht die Krise, denn sie vergisst gerne, dass sie 175 cm groß ist und mit ihrer Figur mindestens der Hälfte aller österreichischen Next Topmodels die Show stehlen würde. Während sie in der Umkleidekabine ein Teil nach dem anderen auf unseren „Nehme ich“-Stapel wirft, stehe ich in besagtem Kleidchen daneben, fühle mich wie eine Wurst mit zu enger Pelle und sehe auch so aus.

Ich gestehe, Anfangs habe ich mich noch ab und zu mitreißen lassen, wenn wir im selben Teil nebeneinander in der Umkleide standen. Klar fühlt man sich in einem solchen Moment wie die Schöne und das Biest, aber bei einem „Sieht echt super toll aus!“ oder „Passt wie angegossen!“ macht jedes Ego kleine Freudensprünge. Hätten die Sätze mir gegolten, hätte ich mir wohl den einen oder anderen Fehlkauf erspart, hätte mir zuhause vor dem Spiegel nicht selbst die Zunge rausstrecken müssen und ich hätte vor allem ein paar Tage später etwas anderes machen können als erneut ins Shopping-Center zu dackeln und die Sachen reumütig zurück zu bringen. Heimlich natürlich, denn würde ich meiner Freundin verraten, dass ich nicht voller Freude in meinem neuen flitti-flatti Sommerkleidchen im Eiskaffee sitze oder nicht mit meiner neuen Pünktchenshorts über den Hauptplatz flaniere, hätte ich mir bestimmt eine Standpauke anhören müssen. Und die Drohung, dass sie niiiiiiiiiiiie wiiiiiiiiieder mit mir shoppen geht. Ich undankbares Ding.

Eine Drohung, die sie besser hätte wahr machen sollen… Denn dann wäre ich eines Tages bestimmt nicht mit „dem Unding“ – wie mein Freund meine Errungenschaft ganz und gar nicht liebevoll während eines 15-minütigen Lachanfalls nannte – nach Hause gekommen. Das Unding war eine Jacke aus einer Art Plüsch. In weiß. Und wenn man es anhatte, sah man entweder im Fall meiner Freundin aus wie eine ätherische Fee, die sich für einen Sparziergang im Wald ein kuscheliges Fell um die Schultern gelegt hat oder in meinem Fall wie der Yeti höchstpersönlich. Mit 30 kg Übergewicht.

Ich glaube, das war der Tropfen, der das Fass damals zum Überlaufen brachte. Mein Freund weigerte sich, mit mir und Yeti zurück ins Einkaufszentrum zu fahren und ich weigere mich seither, mit meiner Freundin shoppen zu gehen. Wir sehen uns immer noch regelmäßig, allerdings im Café oder beim Italiener und das am besten so weit weg von Einkaufsmöglichkeiten wie es nur geht. Ich habe kapiert, dass mein eigener Geschmack wohl doch nicht so verkehrt ist und dass meine innere Stimme nicht so falsch lag, wenn sie vor und zurück wippend in einer Ecke saß, die Hände vors Gesicht geschlagen und den Kopf zwischen den Knien. Hätte ich genauer hingehört, hätte ich ihr „Nein! Nein! Nein!“ nicht falsch interpretiert, ich hätte die Besucherstatistik im Shopping Center nicht unnötig nach oben getrieben und Yeti hätte ein besseres, liebevolleres und vor allem langfristigeres Zuhause gefunden.

Was lernen wir also daraus? Öfter mal auf das eigene Gefühl hören und seinem Stil treu bleiben. Deshalb gibt es unten auch ein typisches Vicky-Outfit, welches ich mir auf ABOUT YOU zusammengestellt habe. Nach dem Motto „Jedes Teil dein Style“ wurden kürzlich die neuen TV-Spots von ABOUT YOU gelauncht. Die Botschaft dahinter: Bei ABOUT YOU stehen wir im Mittelpunkt und ABOUT YOU arbeitet dafür, dass wir uns gut fühlen, durch den Style, der genau zu uns passt, ohne uns zu verkleiden.

Image Map

1 Bluse  |  2 Lederjacke  |  3 Jeans  |  4 Ring  |  5 Pumps  |  6 Schal

 

Dieser Advertorial-Post entstand in Zusammenarbeit mit ABOUT YOU.

 

 

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8 comments

  1. Hui, das ist ja soo lustig! Wie gerne hätte ich das Yeti-Dress gesehen! Wäre das nicht ein super Faschings-Kostüm gewesen? Oder als Maskottchen für einen Eishockey-Verein…? Fehlkäufe sind manchmal echt fies…

    Liebe Grüße
    Uschi

  2. Wirklich eine süße Geschichte 🙂

  3. Was für eine niedliche Geschichte! Du arme und auch der arme Yeti. Nun hat er hoffentlich ein neues Zuhause gefunden. Anhand deiner Outfit-Fotos ist aber klar, dass Du inzwischen Deinen Stil gefunden hast, die Beiträge dazu gefallen mir immer sehr.
    Lg Pia

  4. Oohhh du schreibst mir aus der Seele!! Ich kenn da auch jemanden sehr gut, mit dem ich keine shopping Touren mehr mache … Aus den selben Gründen wie du :))

  5. Eine schöne Geschichte. Andersrum geht es aber auch. Ich habe oft zu bestimmten Teilen gehört, dass ich sie besser nicht kaufen soll. Ich hab es dann doch gemacht (bin ich Dickkopf) und habe meistens viel Lob für die Sachen bzw. die Kombinationen mit dem besagten „kauf es nicht Teil“ bekommen.

  6. Hihi, das ist einfach zu gut geschrieben.:D
    Nur schade, dass du uns den Yeti nicht vorgestellt hast.:D

  7. Hahaha:D das kennen ich auch. Meine Freundin trägt total gerne alle Arten von Blusen. Mir stehen diese überhaupt nicht, da meine Brüste dafür einfach zu groß sind. Entweder ich muss einen Sack in 42 kaufen, oder ich sehe aus wie eine schlechte Pornodarstellerin :D:D wir gehen ab und zu immer noch zusammen shoppen, aber jeder sucht sich sein Zeug ganz alleine aus:)

  8. Hihi, wie süß du das geschrieben hast.
    Ich hätte das Yeti Jäckchen auch gerne mal gesehen.

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