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Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du tun kannst, wenn schlafen zum Luxus wird.

Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du tun kannst, wenn schlafen zum Luxus wird.

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„Nur noch 10 Minuten!“
„Schluss jetzt, ab mit dir ins Bett!“
„Neiiiiin, nur 5 Minuten. Nur 5. Bitteeeee! Dann gehe ich auch bestimmt ins Bett. Versprochen …“

Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, wie meine Mutter damals so ruhig bleiben konnte. Schließlich durfte sie sich jeden Abend anhören, dass ich nur noch 10 Minuten lesen, malen oder Kinderkassetten hören wollte. Ins Bett gehen, stand damals ganz unten auf meiner Liste.

Heute ist es umgekehrt. „Nur noch einmal Snooze drücken“, murmle ich morgens und ziehe mir die Decke über den Kopf. Schlaf wird zum Luxusgut, sobald man erwachsen ist. Ab dem Zeitpunkt, an dem man Arbeit, Stress, Verantwortung – oder Kinder – hat, freut man sich über jede Minute, die man länger im Bett verbringen kann.
Besonders fies ist es dann, wenn Leistungsdruck und Schlaflosigkeit dafür sorgen, dass wir nachts kein Auge zubekommen. Auch mir geht es manchmal so und davon möchte ich dir heute erzählen.

Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

Hallo Leistungsdruck.
Tschüss Schlaf.

Leider bin ich nicht nur jemand, der gerne schläft, ich bin auch jemand, der viel nachdenkt. Und ich schaffe es nicht immer meinem Kopf dazu zu bringen, das Nachdenken nachts sein zu lassen.

Im Arbeitsalltag bin ich wirklich gut darin, Entscheidungen schnell zu fällen und nicht ewig über etwas zu brüten. Aber Dinge oder Situationen, die keine schnelle Entscheidung zulassen, schwirren mir oft Tage – und Nächte – lang im Kopf herum. Dann kann es schon einmal passieren, dass ich müde ins Bett gehe und trotzdem kein Auge zubekomme.

Am schlimmsten sind solche Situationen, wenn man genau weiß, dass man seinen Schlaf braucht – zum Beispiel, wenn am nächsten Tag ein wichtiger Termin ansteht – und man einfach nicht einschlafen kann. Je sehnlicher man sich den Schlaf wünscht, desto wacher wird man.

Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

Wer nicht schlafen kann, ist kein Einzelfall

Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

Dass viele Menschen schlecht schlafen oder mit ihrem Schlafverhalten unzufrieden sind, merkt man fast überall. „Ich bin so müde.“, „Ich habe so schlecht geschlafen.“ – Sätze, die einem morgens im Büro ziemlich bekannt vorkommen.

Tatsächlich hat eine TEMPUR® Schlafumfrage ergeben, dass die Hälfte der Befragten nicht gut schläft und mindestens zweimal pro Nacht aufwacht. Stress bei der Arbeit steht dabei als Grund an erster Stelle, gefolgt von Sorgen um die Gesundheit, Schmerzen, Sorgen um die Familie oder Geldsorgen.

Stress und Sorgen rauben uns also den Schlaf und halten uns nachts wach. Diese Schlaflosigkeit trifft uns Frauen dabei statistisch gesehen häufiger als Männer. Weil wir mehr grübeln? Weil wir schlechter abschalten können?

Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

Stress. Gedankenkarussell. Schlaflosigkeit. Wie komme ich da wieder raus?

Unglücklicherweise bin ich niemand, der lange Zeit mit wenig Schlaf auskommt. Ich merke jede Stunde, die mir fehlt. Mein oberstes Ziel ist es also, nachts gut und ausreichend zu schlafen, damit ich am nächsten Tag wieder leistungsfähig bin.
 
Ich habe bisher einiges probiert, um meine Schlafqualität zu verbessern. Es heißt ja beispielsweise immer, dass man das Handy vor dem Schlafengehen unbedingt eine Zeit lang weglegen soll. Kurioserweise macht mir der Blick aufs Handy nichts aus. Ich schlafe auch noch gut, wenn ich kurz vor dem zu Bett gehen durch Instagram scrolle, noch schnell eine Nachricht schreibe oder interessante Artikel am iPad lese.
 
Bei mir ist es eher die Einstellung, die geistige Verfassung, der „Mood“ sozusagen, der meine Schlafqualität beeinflusst.
Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

Mein persönlicher Weg zu gutem Schlaf

Um mit einem guten Gefühl ins Bett zu gehen, habe ich mir daher drei Dinge angewöhnt, die mir dabei helfen, besser zu schlafen, die kreisenden Gedanken abzustellen und weniger oft aufzuwachen.

1. Den Gedanken die Tür vor der Nase zumachen

Bei einem Coaching, das ich einmal gemacht habe wurde mir geraten, einen Moment zu finden, ab dem ich nicht mehr an das denke, was mich den Tag über beschäftigt. Für mich ist das meine Eingangstür. Sobald ich sie öffne, denke ich nicht mehr an die Arbeit. Zwar kann es vorkommen, dass ich vor der Tür noch einige male im Kreis gehe, um Dinge fertig zu denken, aber wenn ich zu Hause bin, gibt es keine Diskussionen mehr über die Arbeit – auch nicht mit meinem Freund.

2. Entscheidungen aufschreiben

Manche Dinge entscheidet man nicht sofort bzw. nicht alleine. Damit ich nicht laufend über gewisse Entscheidungen grüble, schreibe ich mir auf meine To-Do-Liste, was ich noch entscheiden muss bzw. was ich noch für die Entscheidung brauche. Damit habe ich alles aufgeschrieben und muss mich nicht selbst immer daran erinnern. Es erlaubt mir abzuschalten. Ich weiß, dass noch eine Entscheidung ansteht, aber ich weiß auch, dass ich aktuell dafür nichts tun kann.

3. Kopf und Nacken entlasten

Und zwar wörtlich. Denn dort setzt sich bei mir Stress fest. Jeder weiß inzwischen, wie wichtig eine gute Matratze für unseren Schlaf ist. Woran man seltener denkt, ist das Kopfkissen. Deshalb habe ich vor einiger Zeit in ein richtig gutes, ergonomisches Nackenstützkissen investiert. Es stützt meinen Kopf beim Schlafen und ist auf die Härte meiner Matratze angepasst. So vermeide ich, dass ich nachts oder morgens verspannt aufwache, weil ich mein Kissen mal wieder komplett zerknüllt oder von mir geschoben habe.

Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

Noch ein paar Fakten zum Thema Schlaf …

Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

Als ich die Schlafstudie gelesen habe, musste ich auch ein bisschen schmunzeln. Immerhin geben 14% der Befragten zu, dass sie schon einmal bei der Arbeit eingeschlafen sind. Auf Platz 2 der Berufe, bei denen sie dabei am ehesten Einschlafen liegt Werbung/Marketing/PR. Das heißt, wenn ich demnächst im Büro schlafe, kann ich es auf meinen Beruf schieben.

Spannend fand ich auch, dass die Schlafqualität mit dem Einkommen steigt. Wer mehr verdient, schläft zwar nicht unbedingt länger, wird nachts aber seltener wach. Wenn das kein Grund für eine Gehaltserhöhung ist. Träumen kann man ja mal …

Apropos Träume: 7 von 10 Befragten der Studie erinnern sich an ihre Träume. Dazu gehörte ich leider nicht. Meistens habe ich keinen Tau davon, was nachts in meinem Kopf so ab geht …

 

Je älter ich werde und je mehr Verantwortung mein Leben und mein Job mit sich bringen, desto wichtiger wird Schlaf für mich. Oder anders gesagt: Schlaf wird zu einer Art Luxus, den ich bewusst genießen möchte. Schnell einschlafen, gut durchschlafen und am Wochenende ausschlafen, sind dabei sozusagen meine Top-Prioritäten.
 
Schon spannend, wie sich Dinge im Leben verändern. Während mir als Teenager egal war, ob ich auf der alten Matratze meiner Freundin gut oder schlecht schlafe, bekommen Jahre später die Themen Matratze, Kopfkissen oder Bettwäsche eine ganz andere Bedeutung. Aber ich finde das nicht schlimm, denn Schlafen ist eine tolle Sache und etwas, das ich sehr genieße, wenn ich es kann.
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Leistungsdruck und Schlaflosigkeit. Was du dagegen tun kannst.

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Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit TEMPUR® erstellt.



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