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Bewerbungstipps, die dir wirklich weiterhelfen

Bewerbungstipps, die dir wirklich weiterhelfen

Werbung.* Bewerbungstipps findet man viele im Netz. Und alle behaupten von sich, möglichst geheim, ultimativ oder erfolgversprechend zu sein. Und dann liest man doch immer wieder dieselben Tipps, die man ohnehin schon kennt. Richtige Geheimtipps für die Bewerbung sind selten. Vielleicht weil es sowas gar nicht gibt. Oder weil sie einmal ausgesprochen, eben nicht mehr geheim sind. Wenn ich Bewerbungstipps suche, möchte ich kein Bla Bla lesen. Mein Ziel ist es daher dir mit diesem Beitrag Bewerbungstipps zu geben, die dir wirklich etwas bringen und die du bei deiner nächsten Bewerbung auf jeden Fall umsetzen kannst.

Bewerbungstipps sind nur gut, wenn sie dir wirklich weiterhelfen

Ich habe meinen Job bereits einige Male gewechselt und mich entsprechend oft beworben. Von Standard bis hin zur richtig kreativen Bewerbung habe ich alles verschickt. Mit manchen Bewerbungen bin ich haushoch gescheitert, andere wiederum kamen richtig gut an. Heute möchte ich meine Erfahrungen in Bewerbungstipps verpacken, damit du es bei deiner nächsten Bewerbung leichter hast und den Job bestenfalls danach in der Tasche hast. Um noch bessere Tipps rund um das Thema Bewerbung geben zu können, habe ich mir übrigens Unterstützung von einer echten Expertin geholt, die täglich einen ganzen Stapel Bewerbungen liste. Sie hat mir ein paar Dinge verraten, auf die sie bei Bewerbungen besonders Wert legt.

Bewerbungstipps die dir wirklich weiterhelfen werden

 

Bewerbungstipp 1:
Schreibe den perfekten ersten Satz

Sie sind immer noch ganz weit verbreitet, die „Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als…“ Schreiber. Oder die „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige in der XYZ-Zeitung gelesen.“ Gähn. Bei einem solchen ersten Satz schlafen einem ja schon beim Schreiben die Füße ein. Du musst dir immer vor Augen halten, dass ein Mitarbeiter der Personalabteilung oder ein Recruiter pro Tag eine ganze Menge an Bewerbungen liest. Und wer fünfzig Mal pro Tag „Hiermit bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle“ lesen muss, knallt irgendwann mit dem Kopf auf den Schreibtisch vor Langeweile. Oder anders gesagt: Aufmerksamkeit erregst du mit einem solchen Satz ganz bestimmt nicht. Und du stichst auch nicht aus der Masse heraus. Aber das ist genau das, was du möchtest: Aus der Masse der Bewerbungen herausstechen und auf den „Vielversprechend-Stapel“ gelegt werden.

So machst du es richtig:

Schreibe im Betreff gleich das Offensichtliche. Nämlich zum Beispiel „Bewerbung als Social Media Manager“. Dann musst du das im ersten Satz nicht mehr wiederholen und kannst gleich einsteigen. Als Einstieg eignet sich zum Beispiel eine Leidenschaft von dir, die du mit der ausgeschriebenen Stelle in Verbindung bringst. Im Optimalfall spiegelt diese Leidenschaft auch gleich eine Kompetenz wider, die im Stelleninserat gefragt ist.

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Beispielsatz: Der E-Reader hat die Art zu Lesen revolutioniert – und meine persönliche gleich dazu. Seit 2010 lese ich alle meine Bücher nur noch virtuell, egal ob Thriller oder Liebesroman. Ich weiß also wovon ich spreche, wenn es darum geht, die Vorzüge des Produktes hervorzuheben. Als leidenschaftliche E-Reader-Leserin hat mich die Stellenanzeige als Content Managerin für die E-Reader-Fanseite daher sofort begeistert.

 

Je kreativer die Branche, desto kreativer darf natürlich auch der Einstieg sein. Richtig toll und kreativ fand ich den Einstieg, den Heidemarie schrieb, als sie sich bei uns beworben hat. Ihr erster Satz lautete folgendermaßen:

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Ich bin ein Wunderkind. Ich layoute 100-Seiten-Kataloge in drei Tagen, designe zehn Webseiten gleichzeitig pro Finger und stampfe Online-Kampagnen in Sekundenschnelle aus dem Boden. Tja, Word-Dokumente sind geduldig – wofür ich meine Hand aber garantiert ins Tastenfeuer lege, ist Folgendes…

Danach zählte sie ihre Kompetenzen auf. An diesem Einstieg blieb ich sofort hängen und ganz offensichtlich war er goldrichtig, denn inzwischen haben wir mit Heidemarie die perfekte Art Direktorin für die Agentur gefunden.

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Bewerbungstipp 2:
Nutze die AHA-Methode für deinen Lebenslauf

Wenn du im Lebenslauf berufliche Stationen dokumentieren möchtest, machst du das am besten und anschaulichsten mit der AHA-Methode. AHA steht dabei für

  • Aufgabe: Kurze Beschreibung, mit welcher Herausforderung du konfrontiert wurdest, z.B. im Rahmen eines Projektes.
  • Handlung: Beschreibe, wie du vorgegangen bist, um das Problem zu lösen. Am besten nennst du konkrete Maßnahmen.
  • Abschluss: Zeige anhand von Zahlen, welches Ergebnis du erreicht hast. Um wie viel Prozent stieg der Umsatz? Wie viele Klicks mehr konnte die Firmenwebseite verzeichnen?
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Beisspiel: Als Content Manager habe ich für die Verbreitung der Inhalte des Firmenblogs auf den Social Media Kanälen gesorgt (= Aufgabe). Ich habe eine klare Social Media Strategie entwickelt (= Handlung) und so die Interaktionen in 3 Monaten um 70% gesteigert (= Abschluss).

 

Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang: Benutze Verben um zu zeigen, was du aktiv gemacht hast. „Ich war für die Social Media Strategie zuständig“ klingt viel weniger aktiv als „Ich habe eine Social Media Strategie entwickelt“. Wenn du deine Sätze aktiv formulierst, wirkst du eher wie eine Person, die Projekte selbständig abwickelt, mitdenkt und Ideen umsetzt. Verben, die sich für aktive Sätze eigenen sind unter anderem:

  • koordinieren
  • entwickeln
  • optimieren
  • realisieren
  • umsetzen
  • initiieren
  • verbessern 
Bewerbungstipps die dir wirklich weiterhelfen werden
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Bewerbungstipp 3:
Lass dir Insider-Tipps von der Expertin geben

Wie oben bereits angesprochen, habe ich mir Hilfe einer Expertin geholt. Die wichtigsten Tipps und prägnantesten Aussagen möchte ich kurz für dich zusammenfassen:

  • Bewerbung individualisieren: Personaler merken, wenn sie eine Massenbewerbung vor sich haben. Wichtig ist es daher, die Bewerbung auf die ausgeschriebene Stelle „zuzuschneiden“. Vor allem im Anschreiben muss erkennbar sein, dass du das Stelleninserat richtig gelesen und dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast (z.B. dir die Homepage angeschaut hast). Individualisieren gilt übrigens auch, wenn du dir fertige Vorlagen downloadest. Du möchtest bestimmt nicht der Fünfte sein, der dieselbe Vorlage verwendet. Ändere deshalb Farben, Schriften, Layout etc. ein bisschen ab und passe alles an dich an. In meinem Pinterest Board zum Thema Bewerbungstipps habe ich übrigens eine Reihe toller Vorlagen gesammelt.
  • Professionelle Fotos machen lassen: Offensichtlich gibt es immer noch viel zu viele Urlaubsfotos und Selfies auf Bewerbungen. Investiere in gute Fotos, die keinesfalls Passbild-Charakter haben. Ich finde ja, dass ein gut gemachtes „Businessfoto“ viel besser wirkt als eines, auf dem du geradeaus in die Kamera starrst wie auf einem Passfoto. Vielleicht sitzt du dabei vor dem Computer, eine Hand auf der Tastatur, die andere locker unterm Kinn. Eine Ecke vom Bildschirm ist am Rand des Fotos sichtbar, ebenso der Notizblock und der Stift neben dir.
  • Die richtige Reihenfolge im Lebenslauf einhalten: Inzwischen hat sich die amerikanische CV-Form etabliert. Dabei beginnt man mit der aktuellsten Position / Erfahrung und fährt rückwärts-chronologisch fort.  So sieht der Personalverantwortliche sofort, welche Position du zum Schluss hattest bzw., welche beruflichen Erfahrungen die aktuellsten sind.
  • Mehrwert statt Bla Bla: Das Anschreiben sollte kein inhaltsloses Bla Bla sein, sondern einen Mehrwert bieten, der über den Lebenslauf hinaus geht. Hier sollte das Unternehmen mehr über dich und deine Person erfahren. Vermeide hier auch unbedingt leere Floskeln wie teamorientiert, belastbar etc. Gehe lieber auf Kompetenzen ein, das heißt: Sag was du kannst und untermauere diese Behauptungen mit Beweisen.
  • Bewerbung als gesammeltes Dokument verschicken: Verschicke deine Bewerbung als gesamtes PDF und nicht Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse etc. als einzelne Dateien. Personalverantwortliche haben so alles auf einen Blick, können eine Datei abspeichern und müssen nicht viele Anhänge extra öffnen, lesen und speichern.
  • Frag‘ nach: Wenn du nach zwei bis drei Wochen keine Rückmeldung auf deine Bewerbung bekommen hast, kannst du gerne kurz telefonisch nachfragen. Das zeigt, dass du Interesse am Job hast und Ziele verfolgen kannst.
  • Behalte den Überblick: Solltest du mehrere Bewerbungen verschickt haben, hilft dir eine (Excel-)Liste dabei, den Überblick zu behalten. Schreibe dir pro Bewerbung auf, wer der Ansprechpartner war, wann du die Bewerbung verschickt hast, wann du nachfragen möchtest, wenn du keine Reaktion bekommst, und markiere auch, wenn bzw. wann du bereits nachgefragt hast.

Bewerbungstipps die dir wirklich weiterhelfen werden

Bewerbungstipp 4:
Lass dich auf alternative Formen der Bewerbung ein

Die besten Jobs bekommt man nicht immer über eine formale Bewerbung. Heutzutage entstehen so viele neue Jobs und Anforderungsprofile, die Alternativen zur klassischen schriftlichen Bewerbung zulassen. Super finde ich persönlich das HORIONT Speed Dating im Rahmen der Digital Communication Conference werbeplanung.at SUMMIT am 13. und 14. Juni in Wien. Hier geht es darum, Arbeitgeber und die digitalen Talente von morgen auf eine kreative Weise zusammenzubringen.

Wenn du ein „digitales Talent“ bist und dich für Jobs in den Bereichen Social Media, SEO, digitale Kreation, Onlinemarketing, Robotik, Influencing, Big Data, Apps, Gaming oder Cloudservices interessierst, dann ist das HORIONT Speed Dating perfekt für dich. Du bewirbst dich einfach mit deinem Lebenslauf und eine professionelle Personalberatung sorgt im Vorfeld dafür, dass passende Unternehmen und Bewerber gematcht werden. Beim Speed Dating selbst triffst du dann auf österreichische Konzerne. Toll finde ich, dass das ganze nicht als starres Bewerbungsgespräch abläuft, sondern eben Speed Dating Charakter hat. Das passt auch viel besser zu kreativen Jobs. Die Teilnahme am Speed Dating ist für alle die ausgewählt werden, übrigens kostenlos! Darüber hinaus darfst du als Speed Dating Teilnehmer auch die Digital Communication Conference kostenlos besuchen!

Dein Rabattcode den Besuch der Digital Communication Conference:

Für alle anderen, die die Digital Communication Conference besuchen möchten, habe ich noch ein zusätzliches Zuckerl: Mit dem Code SUMMIT18_mymirrorworld bekommst du -15% Rabatt auf dein Ticket. Der Code gilt für die ersten 10 Anmeldungen. Die Konferenz lasse ich mir übrigens auch selbst nicht entgehen, ich komme fix am 13. und 14. Juni nach Wien. Das Programm klingt nämlich super spannend und ich bin schon sehr neugierig auf die Inputs.

Ich hoffe, meine Bewerbungstipps konnten dir ein paar Inputs liefern und helfen dir bei deiner Bewerbung für deinen persönlichen Traumjob. Und vielleicht sehen wir uns ja im Juni in Wien? 🙂

Bewerbungstipps die dir wirklich weiterhelfen werden

 

Du hast noch nicht genug? Dann schau gerne auf meinem Pinterest Board vorbei. Dort sammle ich Bewerbungstipps, Bewerbungsvorlagen & Tipps für das Bewerbungsgespräch:

 

Hast du Lust auf mehr Business- & Karriere-Themen?

 

*Werbung: Der Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit HORIZONT.

 

 

3 comments

  1. Liebe Viktoria,
    Ein ganz ganz toller Post mit vielen praxisnahem Tipps, vielen Dank für die Mühe, die du dir damit gemacht hast. Gerade das Anschreiben finde ich echt tricky, deinen Ansatz finde ich daher richtig klasse.

    Liebe Grüße
    Susanne

  2. Ein toller Post! Die Tipps finde ich sehr gut. Da ich selbst eine Zeit lang im Personal Bereich gearbeitet habe, weiß ich, dass viele Bewerbungen gleich sind. Besonders kreative sind immer gleich heraus gestochen.

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  3. Elizabeth Seal says:

    Ahhh this is so helpful! It really made me think about how I formulate my sentences 😀 sorry my comment is in English, I am enjoying your blog through Google Translate haha!

    Would you like to follow each other on Bloglovin’ by any chance?

    elizabeth ♡

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