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3 Dinge, die glücklich machen & McCafé Frozen Yoghurt Smoothie

3 Dinge, die glücklich machen & McCafé Frozen Yoghurt Smoothie

Wir sitzen in Büros, machen Arbeit, die vielleicht gar nicht so richtig Spaß macht, nur weil sie erledigt werden muss und sind dabei nett zu Leuten, die uns nicht ernst nehmen oder sogar von oben herab behandeln. Wir hasten in den Supermarkt um die Ecke, lassen uns von Fremden anrempeln und rempeln manchmal zurück. Abends gehen wir mit einem flauen Gefühl im Magen ins Bett, weil wir uns über uns selbst ärgern oder über Mitmenschen und weil wir vielleicht nicht gesagt haben, wieviel uns jemand bestimmtes bedeutet. Wo bleibt dabei das Glück? Wo verstecken sich die Dinge, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern, die uns strahlen lassen, die dazu beitragen, dass wir jeden Tag aufs Neue aufstehen wollen? Oft sind es genau die kleinen Dinge, die glücklich machen. Die unscheinbaren, die, die wir im Vorbeigehen fast nicht bemerken, die, für die man sich eigentlich gar nicht so sehr anstrengen muss und die mit viel Geld, Weltreisen oder Designertaschen wenig zu tun haben.

Drei solche Dinge habe ich in den letzten Woche einmal ganz bewusst ausprobiert. Um mir einfach mal wieder bewusst zu werden, dass ich aus dem Hamsterrad ausbrechen kann und dass es im Leben um so viel mehr geht als 10 Stunden Arbeit pro Tag, ein aufgesetztes Lächeln oder den Wunsch, in allen Dingen perfekt sein zu müssen. Diese drei Dinge sind keine großen Sachen, nichts Weltbewegendes, kein Geheimrezept, aber alle drei brachten mich zum Lächeln, haben mich wieder ein wenig geerdet und mir vor allem bewusst gemacht, was zählt.

 

#1 Den Freund in der Mittagspause überraschen

Wenn es so richtig stressig ist, sehen mein Freund und ich uns nur zwischen Tür und Angel. Wenn er morgens aus dem Haus geht, liege ich noch im Bett, höre nur halb zu, wenn er mir etwas sagt – 6 Uhr ist einfach zu früh für mich. Abends sehen wir uns dann manchmal erst sehr spät, ich sitze noch vor dem Blog oder unterrichte im Nebenjob. Nicht selten schläft er schon, wenn ich nach hause komme. In solchen Zeiten ist mir jede Minute wichtig, die ich mit ihm verbringen kann. Deshalb habe ich mir auch gemerkt als er erzählt hat, dass er seine Mittagspause im Büro verbringt, weil es in der Urlaubszeit so stressig ist. Ich hatte zufällig an dem Tag einen Termin ganz in der Nähe und habe ihn einfach überrascht. Mit Sandwiches, die ich zuhause schon vorbereitet hatte, einem Kaffee für ihn und einem dieser neuen Frozen Yoghurt Smoothies aus dem McCafé für mich. Die sollte ich für eine Kooperation ohnehin probieren und deshalb passte das perfekt.

Wir haben uns einfach in die Sonne gesetzt, gegessen, geredet, den Leuten zugesehen und uns den Smoothie geteilt, denn den ganzen hab ich mir und meiner Fructoseintoleranz dann doch nicht zugetraut. Entschieden hatte ich mich für Waldbeere (es gibt noch Erdbeer-Banane und Mango-Ananas) und ich fand ihn sogar echt gut. Nicht extrem süß und auch schön kühl durch das Eis. Jeden Tag müsste ich ihn jetzt nicht trinken und der Plastikbecher verursacht unerfreulicherweise auch viel Müll, aber an manchen Tagen muss es einfach Zucker sein. Wenn das Stück Obst, der gesunde Salat oder die vegane Schoko nicht so richtig schmecken oder trösten will, brauche ich manchmal einfach sowas. Oder Eis. Oder Pommes. Ich bin kein Gutmensch, der von sich behauptet perfekt zu sein. Mir steht es nicht zu, mir ein Urteil darüber bilden, was man essen oder trinken „darf“ und den erhobenen Zeigefinger in Richtung meiner Mitmenschen zu schwingen. Alles was ich mache – kein Fleisch, viel Gemüse – gilt einzig und allein für mich, mein Ziel ist es nicht meine Mitmenschen zu bekehren. Und es macht mich glücklich, dass ich so sein darf. Mit nur ein bisschen schlechtem Gewissen im Hinterkopf, weil immer jemand besser, ökologischer, gesellschaftskritischer ist. Ich tue was ich kann. An den meisten Tagen schaffe ich es besser, an anderen schlechter, das ist das Leben. Und es macht mich darüber hinaus auch glücklich, wenn ich den Blog mit einer kleinen Überraschung für meinen Freund verbinden kann und er auch etwas davon hat.

McDonalds Smoothie 5

McDonalds Smoothie 4

McDonalds Smoothie 2

 

#2 Freunde einladen, egal wie es gerade in der Wohnung aussieht

Im Moment bin ich durch die Weiterbildung, den Job und alles was drum herum noch anfällt ziemlich eingeteilt und mein Wochenende besteht nur aus dem Sonntag, an dem ich dann alles erledige, was ich unter der Woche nicht geschafft habe. Trotzdem habe ich letztes Wochenende spontan Freunde eingeladen. Einfach mal so, ohne große Vorbereitungen, Putzaktionen oder Planungen. Wir waren essen und haben uns danach noch zu Kaffee und Kuchen bei uns getroffen. Am Boden befand sich ein Knödel Katzenhaare, den Torres und Maximilian zuvor beim Raufen verloren hatten und auf dem Tisch lag noch die Post von vor drei Tagen. Normalerweise hätte ich davor eine Putzsession geschmissen, gesaugt, aufgeräumt und die Katzen ermahnt, nicht wieder so einen Sauhaufen zu hinterlassen. Diesmal nicht und es war mir auch egal. Es hat sogar gut getan. Und niemand hat sich beschwert. Manchmal muss man solche Dinge einfach locker(er) sehen und seinen Perfektionismus zu Seite schieben. Freunde kommen auf Besuch, weil sie uns mögen. Nicht die geputzte Wohnung oder den völlig staubfreien Boden. Es wurde ein toller Nachmittag und ich bin sehr glücklich und dankbar dafür, so tolle Freunde zu haben.

freunde einladen

 

#3 Nein sagen

Das klingt so einfach, ich weiß. Ist es für mich aber nicht. Ich sage viel zu oft ja und bringe mich dadurch in Situationen, die mich nicht glücklich machen. Oder ich halse mir damit Arbeit auf, für die ich entweder nicht oder viel zu schlecht bezahlt werde und die mir sinnlos Zeit raubt. Deshalb übe ich nein zu sagen. Manchmal gelingt es mir schon ganz gut, in anderen Situationen wiederum gar nicht. Besonders froh war ich allerdings, als mich am Samstag ein Kunde anrief und mich um einen Gefallen bat. Normalerweise kein Problem, allerdings handelte es sich bei diesem Kunden um jemanden, der Rechnungen aus Prinzip erst nach der dritten Aufforderung bezahlt und Deadlines absichtlich vergisst, damit dann alle wegen ihm in Stress kommen. Für nette Kunden bin ich immer gerne da, aber ich sehe nicht ein, weshalb ich für andere mein ohnehin schon viel zu kurzes Wochenende opfern soll. Daher ging mir mein „nein“ auch leicht von den Lippen. Ich fühlte mich nachdem ich aufgelegt hatte auch nur eine Millisekunde schlecht, danach nur unendlich erleichtert. Es tut gut, sich nicht alles aufs Auge drücken zu lassen und in solchen Momenten halte ich mir immer wieder gerne vor Augen, dass der große Vorteil der Selbständigkeit doch darin besteht, sich seine Kunden quasi aussuchen zu können. Das nicht zu vergessen und selbst Herr über meine Entscheidungen zu sein macht mich glücklich.

nein sagen lernen

Advertorial in Zusammenarbeit mit McDonalds

5 comments

  1. Ich finde, das ist ein sehr gelungener Post und ich mag es auch, wie du unter dem ersten „Punkt“ schreibst, dass du das alles für dich machst und auch manchmal „Fehler“ machst. Wobei ich das nicht als „Fehler“ sehe sondern einfach, na ja, nicht jeder lebt jeden Tag perfekt. Aber nur, weil man nicht perfekt lebt, heißt das nicht, dass man einen Fehler macht 😉

    Und ich finde es lieb, dass du deienn Freund überraschst hast 🙂 Der hat sich bestimmt voll gefreut 🙂

    Liebst
    Svetlana

  2. Es stimmt. Kleine Dinge machen so viel aus.

  3. Ein sehr ehrlicher Post, toll! Super Outfit!
    Liebe Grüße
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

  4. Toller Post, manche Sachen sollte man sich wirklich durch den Kopf gehen lassen. Echt inspirierend! x

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