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Reisen • Eine Nacht im Hotel Daniel in Wien

Reisen • Eine Nacht im Hotel Daniel in Wien

Ende Juni haben Hannah und ich uns auf den Weg nach Wien gemacht. Obwohl wir bekanntlicherweise keine reinen Beautyblogger sind, lagerten in unseren Kommoden und Schminktischen doch ein paar Sachen, die wir am Beautyflohmarkt verkaufen wollten. Außerdem war es endlich an der Zeit, die Mädels einmal persönlich kennenzulernen. Obwohl man von Graz nach Wien weniger als 2 Stunden braucht, wäre die An- und Abreise an einem Tag etwas zu stressig geworden und so beschlossen wir, schon einen Tag früher nach Wien zu fahren. Langweilig würde uns bestimmt nicht werden, da waren wir uns sicher.

Am 28. Juni haben wir also eine Nacht im Hotel Daniel in Wien verbracht. Das Hotel Daniel liegt am Landstraßer Gürtel 5 und befindet sich somit in unmittelbarer Nähe zum Belvedere und zum Hauptbahnhof. In die Innenstadt kommt man mit der Straßenbahn, die direkt vor dem Hotel hält oder man macht einen ca. 15 minütigen Spaziergang zu Fuß. Das Daniel kennt man vielleicht schon aus Graz, seit 2001 gibt es die „Zweigstelle“ in Wien. Erwähnenswertes Plus: Es gibt gratis WLAN.

Wien ist anders. Das Daniel auch.

Ich habe euch ja schon einmal erzählt, dass ich Hotels mag, die ein bisschen anderes sind und Ecken, Kanten und Geschichte haben. Hotels, die nicht so durchgestyled und aalglatt sind – mit hundert gleichen, austauschbaren Zimmern. Das Hotel Daniel ist weder das eine noch das andere. Es ist irgendwie harmonisch und süß, gemütlich und edgy, stylish und traditionell. Es ist wie eine chaotische kleine Schwester, über die man manchmal liebevoll den Kopf schüttelt, sie aber trotzdem von Herzen gern hat. Schon wenn man den ersten Schritt in das Hotel setzt merkt man, dass alles ein wenig relaxter ist, sehr professionell und freundlich, aber nicht steif. Und auf den zweiten Blick entdeckt man immer wieder Dinge, die man so nicht erwartet hätte. Das Zimmer zum Beispiel wirkt beim Eintreten sehr modern, geradlinig und hell. Auf den zweiten Blick fällt dann die Betondecke mit Löchern, Schrammen und Unebenheiten ins Auge. Etwas Unperfektes, mit dem man nicht rechnt, das sich bei längerem Betrachten aber als interessant entpuppt, dem Zimmer etwas Eigenständiges, Besonderes gibt und absolut in das Konzept passt. Ich liebe solche Stilbrüche.

 

Irgendwie wie bei Freunden.

Im Frühstücksraum – der Bakery – geht es weiter mit den Überraschungen. Dort findet man zum Beispiel eine Lampe, deren Lampenschirm aus Klebeband besteht oder einen Tisch aus Paletten. Das Frühstücksgeschirr teilt sich ein Regal mit vielen grünen Pflanzen – Teller, Schüsseln und Tassen haben unterschiedliche Farben und Formen und sehen wie wild zusammengewürfelt aus. Trotzdem hat das Charme und man fühlt sich wie bei Freunden eingeladen, die sich Geschirr vom Nachbar geborgt haben, damit genug für alle da ist.

Ich hätte gerne viel mehr Zeit zum Frühstücken gehabt, aber die war leider knapp und unglücklicherweise kann ich früh morgens nur wenig essen. Es hätte noch so leckere Kuchen und Backwaren gegeben, reichlich Obst, Müsli und frisch zubereitete Omeletts und Eier. In der Bakery kann man übrigens auch als Nicht-Hotel-Gast frühstücken und dabei zum Beispiel auf der Terrasse sitzen und die Sonne genießen.

Unser Zimmer befand sich im 6. Stock und von dort aus hatten wir einen grandiosen Ausblick über Wien. Man konnte den Park rund um das Schloss Belvedere und weit über die Dächer Wiens hinweg sehen.

 

Wien auf den 2. Blick

Am Samstag haben wir die Stadt erkundet und durften dabei 2 Stunden lang Wien von einer anderen, uns noch unbekannten Seite erleben. Unser Fahrer von Blacklane Limousines ginge wohl auch als einer der besten Wien-Guides durch und hat uns Dinge erzählt, die man so wohl nie über die Stadt erfahren würde. Außerdem haben wir Plätze kennengelernt, die wir nicht erwartet hatten. Davon erzählen wir euch aber bald mehr. Am Abend trieb uns der Hunger in die Weinschenke, wo wir zusammen mit Nina einen tollen Burger gegessen haben. Vom Namen her, hätte ich alles andere in diesem Restaurant erwartet, aber der Burger war göttlich und die selbstgemachte Holunder-Limo ebenfalls.

Auch wenn Wien von Graz nur einen Katzensprung entfernt ist (oder gerade deshalb), lohnt sich ein Kurztrip auf jeden Fall und mir wurde erst wieder bewusst, wieviel man noch entdecken kann, auch wenn man schon einige Male dort war.

Vielen Dank an das Hotel Daniel für die Einladung
und an Blacklanes Limousines für die Fahrt durch Wien.

 

2 comments

  1. Das sieht wirklich nach einer sehr schönen Reise aus!
    Liebste Grüße
    Lisa

    http://lilaauskleinvenedig.blogspot.de/

  2. Super tolle Eindrücke – tolle Stadt und ein sehr sehr schönes Hotel.
    Ich muss unbedingt endlich mal dorthin. Wandert somit direkt auf die „to-travel-list“.

    Groetjes,
    Vreeni

    PS: Hast du Lust beim „look of the month“ mit zu machen? Thema: Zeig deinen liebsten Beach-Look.
    Alle Info´s zur Teilnahme findest du hier: look of the month

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