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Mikroplastik. In Zahnpasta, in Peelings, in Kosmetik. In Tieren. In unserem Organismus. Infos und Produktliste.

Mikroplastik. In Zahnpasta, in Peelings, in Kosmetik. In Tieren. In unserem Organismus. Infos und Produktliste.

Vor kurzem war das Thema Mikroplastik wirklich überall medial präsent. Mikroplastik in der Donau, im Meer, in Fischen, in Milch, in Honig und in weiterer Folge auch in unserem Körper. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich dem Thema bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe. Ich dachte mir immer: Klar, ich hab irgendwo so ein Peeling mit kleinen Plastikkügelchen rumstehen, aber das verwende ich ja ohnehin nur selten und sonst besitze ich keine Produkte, die Mikroplastik enthalten. Völlig falsch gedacht. Denn beschäftigt man sich ein bisschen eingehender mit dem Thema wird schnell klar, worin Mikroplastik überhaupt enthalten ist. Beispielsweise in uns allen sehr gut bekannten Produkten wie Catrice Lashes to Kill Mascara, TBC Tea Tree Concealer, Maybelline Superstay Puder, Catrice Gel Eyeliner, Kiko Super Colour Eyeliner, Shiseido Lacquer Gloss, Lancôme L’Absolu Rouge Lippenstift, Artdeco Color Lip Shine Lippenstift, Maybelline Der Löscher – um nur einige zu nennen. Diese Tatsache ließ meine Augen immer größer werden und mich ungläubig den Kopf schütteln. Als kosmetikaffiner Mensch, wollte ich unbedingt mehr über die ganze Problematik erfahren. Deshalb habe ich meine Produkte unter die Lupe genommen und mir wurde schnell eines klar:

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viele Produkte besitze, die Mikroplastik enthalten.

Ja, ich war wirklich geschockt. Auf ein oder zwei Peelings plus eine Zahnpasta hätte ich getippt. Aber dass auch ganz alltägliche Make-Up-Produkte wie Concealer oder Gesichtscreme betroffen sind hätte ich nicht gedacht. Auch Produkte, die ich noch kürzlich auf dem Blog vorgestellt und empfohlen habe waren dabei. Dass die Stoffe auch in meinen Lippenstiften, Lipglossen und Lidschatten und Eyelinern enthalten sind hat mich alles andere als positiv überrascht. Selbstverständlich weiß ich, dass es „schwieriger“ ist, das in Make-Up-Produkten enthaltene Mikroplastik in die Umwelt zu bringen – man schminkt sich ja normalerweise mit Wattepads ab – aber ich entferne Make-Up gerne erstmal grob unter der Dusche ab und da läuft dann natürlich alles den Abfluss runter.

Interessant war für mich auch, dass nicht nur Hersteller aus dem günstigen Drogeriesortiment (Essence, Catrice, Kiko, Astor, Maybelline, Nivea, Dove, Balea…) ihren Produkten Mikroplastik beimischen. Auch Marken, die durchaus hochpreisiger sind (The Body Shop, Biotherm, Bobbi Brown, Chanel, Clarins, Lancôme, Lancaster, Shiseido…) machen davor nicht halt.

Meine identifizierten Produkte liegen nun in einem Korb im Bad. Ich bin ehrlich gesagt überfragt, was ich damit jetzt tun sollte. Eigentlich möchte ich sie nicht mehr benützen, aber beim Thema wegwerfen kommt mir natürlich sofort der Verschwendungsgedanke in den Sinn. Im Radio habe ich neulich gehört, dass man die Produkte zurück zu DM, Müller, Douglas etc. tragen und direkt der Filialleitung übergeben soll. Aber mal ehrlich, ich finde, diese Damen und Herren haben wahrscheinlich besseres zu tun als Produkte zurückzunehmen, die zum Teil noch nicht einmal in ihrer Filiale gekauft wurden. Ich weiß also nicht weiter. Ich weiß nur, dass ich in Zukunft darauf achten werde, Produkte ohne Mikroplastik zu kaufen. Denn die kleinen Plastikteilchen lassen sich durch in der Natur vorkommende Stoffe – wie zum Beispiel gemahlene Nuss- oder Kokosschalen, Aprikosen- oder Traubenkerne, Mandelkleie oder Pflanzenpulver, Salzkristalle, Tonerde, Kreide oder Kalk – ersetzen.

Mir ist natürlich darüber hinaus auch klar, dass ich als Blogger möglicherweise ungefragt Produkte zugeschickt bekomme, die  Mikroplastik enthalten. Ein zweischneidiges Schwert, denn was mache ich mit diesen Produkten? Ich habe für mich entschieden, dass ich euch darauf hinweisen möchte, wenn diese Produkte Mikroplastik enthalten. Aber für mich noch wichtiger: Im Normalfall kann ich mir die Produkte vorab aussuchen, die interessant für mich sind. Ich werde darauf achten, Produkte ohne Mikroplastik als Inhaltsstoff zu wählen. Das ist eine bewusste Entscheidung, die ich für mich getroffen habe. Ich sage nicht, dass das jeder so machen MUSS. Aber jeder kann, wenn er möchte – es gibt ja auch unwahrscheinlich viele Produkte ohne Mikroplastik. Mit diesem Blogpost möchte ich nicht mit dem erhobenen Zeigefinger in der Luft herum wedeln. Ich möchte auf die Problematik aufmerksam machen, weil das ein Thema ist, das mich in den letzten Tagen wirklich beschäftigt hat und ich ziemlich viel darüber gelesen habe. Es gehört also genauso zu meinem Leben wie Outfits, hübsch dekoriertes Essen oder Bilder von meiner Laufstrecke…

Falls euch das Thema weiter interessiert, habe ich hier noch ein paar Fakten und Erklärungen zum Thema Mikroplastik zusammengetragen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Meine Quellen führe ich am Schluss des Blogposts an.

Was ist Mikroplastik überhaupt?

Unter Mikroplastik (auch „Microbead“ genannt) versteht man wie der Name schon sagt eine Vielzahl von winzig kleinen Plastikkügelchen, die in Zahncreme, Gesichtspflege, Duschgel, Peelings, Seifen aber auch Make-up-Produkten stecken. Mikroplastik lässt sich in der Kosmetikindustrie vielfältig einsetzen, beispielsweise als Schleifmitteln in Zahncremen oder Peelings bzw. als Füllstoff, Verdickungs- oder Bindemittel in Kosmetika.

Warum ist Mikroplastik so gefährlich?

Durch die Verwendung von Produkten, in denen Mikroplastik enthalten ist, gelangen die kleinen Kügelchen über den Abfluss in die Kläranlagen. Dort können sie aufgrund ihrer geringen Größe nicht herausgefiltert werden und fließen gemeinsam mit dem Wasser in unsere Flüsse und Meere. Da Plastik sehr langlebig ist, kann es hunderte von Jahren in der Umwelt überdauern und bindet auf dem Weg rund um die Welt Schwermetalle und schwer abbaubare Schadstoffe an sich. Wenn Tiere (Fische, Vögel, Bienen…) Mikroplastik mit Nahrung verwechseln gelangt in die Nahrungskette. Essen wir Fische, Meeresfrüchte, Honig oder auch Milchprodukte, nehmen wir Mikroplastik wieder in uns auf und es kann sich in unserem Körper anreichern. Die an das Mikroplastik gebundenen Schadstoffe können zu einer Störung des Hormonsystems führen und sind teilweise als krebserregend bekannt. Darüber hinaus sterben beispielsweise Fische und Muscheln nach dem Verzehr von Mikroplastik, weil es die Schleimhäute verletzt, Atmungsorgane belegt und  Magen und Darm verstopft.

Wie erkenne ich, ob Mikroplastik in meinen
Produkten enthalten ist?

Da hilft nur eines: Auf die Inhaltsstoffe schauen. Wenn in den INCIS folgende Inhaltsstoffe vorkommen, enthält das Produkt Mikroplastik:

  • PE – Polyethylen
  • PP – Polypropylen
  • PET – Polyethylenterephthalat
  • PES – Polyester (Polyester-1; Polyester-11)
  • PA – Polyamid (Nylon-12; Nylon-6; Nylon-66)
  • PUR – Polyurethan (Polyurethan-2; Polyurethan-14; Polyurethan-35)
  • EVA – Ethylen-Vinylacetat-Copolymere
  • PI – Polyimid (Polyimid-1)
  • ANM – Copolymere von Ethylacrylaten oder anderen Acrylaten; Crosspolymere von Acrylaten

In dieser PDF-Liste findet ihr auch eine ganze Reihe von Produkten in denen Mikroplastik enthalten ist. Außerdem hat Greenpeace eine noch ausführlichere Liste veröffentlicht in der auf 8 Seiten alle betroffenen Produkte aus den Bereichen

  • Zahnpasta
  • Haarpflege, Styling
  • Duschgel, Cremebad, Seife
  • Gesichtsreiniger, Peeling, Scrub
  • Hautpflege
  • Make-Up, Rouge, Puder, Concealer
  • Augen-Make-Up
  • Lippenstift, Lipgloss, Lipliner

aufgezählt sind.

 

Darüber hinaus gibt es eine App, die sich Beat the Microbeat nennt und für iPhone, Android und Windows-Phones erhältlich ist. Am iPhone gebt am besten im Apple-Store „plastic inside“ ein. [Danke für den Hinweis, Johanna!] Man scannt damit den Barcode seiner Produkte und erhält die Meldung, ob Mikroplastik enthalten ist oder nicht. Allerdings befinden sich meiner Meinung nach sehr, sehr wenige Produkte in der Datenbank. Die Greenpeace-Liste ist da viel umfangreicher.

 

Von mir gemachte Screenshots der App.

 

Quellen:

www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/

www.greenpeace.org/austria/de/aktivwerden/proteste/konsum/mikroplastik

http://oe3.orf.at/m/stories/2649981

 

21 comments

  1. Liebe Vicky
    vielen Dank für diesen Post.
    Ich muss sagen, bisher hatte ich zum Thema Mikroplastik noch nicht viel gehört und daher auch nicht wirklich darüber nachgedacht. Das hat sich jetzt alles geändert und ich hoffe, dass das auch bei vielen anderen der Fall sein wird.

    Kleiner Hinweis für alle IPhone Nutzer: gebt bei der Suche im Store „plastic inside“ ein. Bei der Suche nach „Beat the Microbeat“ hat sich mein Telefon nämlich halbtot gesucht.

    Liebe Grüße
    Johanna

    1. Liebe Johanna, vielen Dank für den Hinweis!! Ich habe es auch oben in meinem Text hinzugefügt.

  2. Grundsätzlich super Idee auf solche Produkte verzichten zu wollen, damit man sie nicht später zB durchs Essen in seinen eigenen Körper ungewollt aufnimmt. Allerdings ist es ein Thema, dass die Hersteller aufgreifen sollten und nicht die Konsumenten. Ich weiß schon ein Konsument sagt es dem anderen und „bald“ wissen es alle usw. aber das ist ein jahrelanger Prozess (leider).

    Wie auch schon damals die Jungs von Gebrüder Stitch am #fcvie, zum Thema Nachhaltigkeit am Massenmarkt, erzählt haben – die Konsumenten interessieren solche Themen einfach nicht, damit sollte sich die Industrie befassen und nicht der Konsument, da der Konsument bedenkenlos konsumieren können sollte (ich weiß, wir Beautyblogger und Kosmetikinteressierte sind da eine Ausnahme und vor allem auch in der Unterzahl).

    Vor allem finde ich es dann dreist, wenn Konsumenten aufzeigen, Hersteller umsetzen und dann damit als USP des Produktes prahlen. So ein bullshit, sowas ist und wird auch nie ein USP sein.

    1. Da stimme ich dir voll und ganz zu. Allerdings finde ich, dass man Menschen zu mündigen Konsumenten „erziehen“ sollte. Ich möchte wissen was ich kaufe und ich möchte mich entscheiden können. Denn solange sowas nicht aus Herstellersicht wichtig ist, wird man die für sich richtige Wahl nur durch Information treffen können. So geht es zumindest mir.

      1. Ja genau, absolut klar!
        Trotzdem sollte es in einer „normal tickenden welt“ doch genau anders rum sein. Ich mein wie soll das denn bitte weiter gehen?

  3. Ein interessanter Post. Ich hätte nie Gedacht, dass in so vielen Produkten dieses Zeugs drin ist. Danke fürs wachrütteln!!!

  4. Super tolles und interessantes Thema. Habe auch schon davon gehört und war teils geschockt…Wie du auch schreibst, in manchen Produkten ist es ja klar…Ich bin schon vor ein paar Jahren auf Naturkosmetik umgestiegen und bin jetzt noch mehr froh darüber…Nur meine Mascara musste ich jetzt mit entsetzen feststellen…:( Habe nämlich die von Catrice. In Bereich der Naturkosmetik finde ich es so schwer eine gute Mascara zu finden die nicht sofort verläuft oder nach einer Zeit Pandaaugen macht, habe schon ein paar probiert, komme aber immer wieder zu normalen Mascaras zurück. Nun werde ich mich wieder nach einer neuen Mascara umsehen, den gerade im Augenbereich möchte ich kein winzingen Plastikteilchen riskieren…
    Liebe Grüsse,
    Krisi
    http://excusemebutitsmylife.blogspot.com

    1. Schau dir mal die Mascara von ILIA an, hab von vielen gehört, dass die toll ist und eben nicht verläuft, wie bei NK üblich!

  5. Sehr interessanter Bericht.
    Ich habe hier und da mal von Mikroplastik gehört, aber mir keine weiteren Gedanken gemacht, weil ich wie du dachte, das würde wohl nur in Peelings oder Zahncremes enthalten sein, als Putzkörperchen… Was das wiederum in zum Beispiel Gel Eyeliner zu suchen hat, erschließt sich mir nicht Ö_Ö

    1. Im Eyeliner ist es vielleicht Verdickungs- oder Bindemittel. Mutmaße ich jetzt einfach einmal.

  6. Ich lese im Moment auch gerade viel über das Thema und war ebenso überrascht darüber in welchen Produkten Mikroplastik enthalten ist. Und auch darüber welchen Zweck Mikroplastik in den einzelnen Produkten erfüllt!
    Durchsortieren muss ich erst, aber beim Einkaufen wandert der erste Blick auf die Incis mittlerweile nicht nur wegen Parabenen, Aluminium, Paraffinen, usw. Mitdenken beim Einkauf finde ich auch wirklich wichtig! Ein Umdenken beim Konsumieren muss/wird hoffentlich bei dem einen oder anderen auch stattfinden. 🙂

    Die Idee hinter der App find ich gut, aber die Datenbank ist wirklich noch nicht sehr umfassend.

    Lg Melanie

  7. Danke für diesen interessanten und ausführlichen Post – und auch das Posten der PDFs. Ich hatte nämlich noch nicht wirklich Zeit mich eingehend mit dem Thema zu beschäftigen – werde dies aber jetzt anhand der Listen mal tun. Und auch danke für die Zusammenstellung der Inhaltsstoffe.

  8. Danke für den ausführlichen Beitrag! Ich glaub im Sommer werd ich mich dann mal näher damit beschäftigen und meine Sammlung durchforsten 🙂 Find’s aber auch traurig, dass die Industrie nicht selber einschreitet..

  9. Find das Thema so interessant.. und es macht mich richtig grantig!
    Danke für den Beitrag, hab ich gleich mal an meine Mama weitergeleitet.. ich selber werd erst in ein paar Wochen mal mein ganzes Zeugs durchschauen.

    Alles Liebe, Katii

  10. Wow – also ich muss ehrlich zugeben, diese Diskussion ist völlig an mir vorbeigegangen und ich bin grade echt geplättet! Mikroplastik? In Zahnpasta? Davon schluckt man doch auch ab und an mal was von runter!
    Ich finde es wirklich erschreckend, was die Konzerne so in ihre Produkte reinpumpen, ohne dass der Verbraucher davon jemals etwas mitbekommt. Klar, man kann die INCI Liste lesen usw und so fort, aber jetzt mal ehrlich – wenn man sich nicht vorher gut damit auseinandergesetzt hat, versteht das doch kein Mensch!
    Und es kann doch wirklich nicht wahr sein, dass erst ein Riesenaufschrei durch die Medien gehen muss, wie bei dem Alu in Deos kürzlich, bevor sich da irgendwas ändert!

  11. Hallo Vicky!
    Ich finde es gut, dass sich immer mehr Leute mit dem Thema (Mikro-)Plastik und den damit verbundenen Folgen für den Mensch und die Umwelt beschäftigen. Gerade bei Beauty-Bloggern passiert das leider viel zu selten.
    Es gibt sehr viele Möglichkeiten, in Badezimmer und Alltag Plastik zu vermeiden, darüber schreibe ich unter anderem in meinem Blog (http://letsdolittlethings.blogspot.de/).

  12. Ich hab mich vor einigen Monaten auch mit dem Thema beschäftigt und war auch sehr erschrocken, dass so viele Produkte Plastik enthalten. Ich interessiere mich nun vermehrt für Naturkosmetik und habe auch schon einige Produkte ausprobiert. Ich bin auch am überlegen, ob ich mir ein Verkaufsverbot für Essence und Catrice auferlegen soll. Ich habe nämlich extrem viele Catrice Produkte mit Plastik zu Hause und so eine Marke möchte ich nicht mehr unterstützen.

    Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, dass das Thema Mikroplastik bislang kaum ein Thema auf Blogs war. Toll, dass du darüber schreibst.

  13. Zufall! Ich habe mir gerade heute die Liste vom BUND runter geladen und war wie Du extrem geschockt. Ich weiss auch noch nicht was ich mit meinen bestehenden Produkten machen werden, auf jeden Fall werde ich in Zukunft beim Kauf drauf achten. Ich fühle mich um ein mal mehr verarscht sogar wenn Sandpeeling drauf steht ist Plastik drin, muss man denn als Konsument täglich mit Lupe rumlaufen wenn man verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt und der Zukunft unserer Kinder umgehen will. Da ist doch die Politik gefragt aber ja ich weiss die Lobby … :-((

  14. Danke für den tollen Beitrag. Beschäftige mich schon seit Monaten mit hormonell wirksamen Stoffen in Beautyprodukten und werde jetzt gleich mal meine Produkte auch nach Microplastik durchsuchen. Steige jetzt nach und nach glaube ich auf Naturkosmetik um… Ist ja ein Wahnsinn was wir uns da täglich auf unsere Haut klatschen 🙁
    Liebe Grüße

  15. Hi, leider ist die Greenpeace-Liste von 2014. Bei BUND wird die Aufstellung regelmäßig aktualisiert.

    http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/

    Leider gibt es keine Liste mit Artikeln ohne Mikroplastik. Das fände ich wesentlich einfacher. Mein letzter Einkauf war frustrierend. Gefühlte 100 Produkte hatte ich in der Hand, um sie nach dem Blick auf die Inhaltsstoffe wieder wegzustellen.
    Eine Mail an NIVEA wurde sehr ausführlich beantwortet mit dem Hinweis, dass nur noch ein Männerprodukt Mikroplastik enthalten würde – eine glatte Lüge. Andere Hersteller reagieren gar nicht. Aber ich mache weiter und schreibe die Firmen an.

    Liebe Grüße
    Kobi

    1. Hi Kobi, danke für den Link. Mein Blogpost ist aus 2014, daher auch noch die Greenpeace-Liste aus diesem Jahr. Ich werde ergänzen.
      Ja, ich gebe dir recht, es ist wirklich frustrierend. Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass ein Lieblingsprodukt doch Mikroplastik enthält, obwohl ich es zuerst nicht auf einer Liste damit fand. Jetzt musste ich es schweren Herzens aussortieren und kaufe es nicht mehr nach. Und ja, eine Liste mit Dingen ohne MP wäre wirklich toll.

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