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Triathlon Training mit der vívoactive HR Smartwatch von Garmin

Triathlon Training mit der vívoactive HR Smartwatch von Garmin

„Du bist ja verrückt, woher willst du die Zeit dafür nehmen?“, war das erste was ich mir anhören durfte, als ich Anfang des Jahres verkündete, an einem Triathlon teilnehmen zu wollen. Mit „Du kannst doch noch nicht mal Kraulen“ und „Nett, aber träum weiter“ setzten sich die nicht besonders motivierenden Kommentare fort. Aber glaub mir eines: Wenn du dir etwas in den Kopf gesetzt hast und es unbedingt willst, ist es wirklich sowas von egal, was der Rest der Welt sagt.

Triathlon Training Erfahrung vivoactive HR Garmin 4

 

Warum Triathlon?

Ich weiß es gar nicht so genau. Aber irgendwie war es die logische Konsequenz. An Läufen habe ich bereits teilgenommen, einen Marathon möchte ich nicht laufen, für das Training fehlt mir dann wirklich die Zeit und vor allem auch die Ausdauer. Sport muss für mich an erster Stelle vor allem auch Spaß machen und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass mir 42 km im Laufschritt wirklich taugen. Also steigerte ich lieber nicht die Distanz, sondern die Anzahl der Sportarten und, naja, da war er, der Triathlon Gedanke.

 

Triathlon Training Erfahrung vivoactive HR Garmin 9

 

Triathlon Training Unterstützung durch die vívoactive HR

Ein Auslöser, dann schlussendlich wirklich mit dem Triathlon Training zu beginnen war, dass ich die vívoactive HR Smartwatch von Garmin zugeschickt bekommen habe. Es handelt sich dabei um eine Sport-GPS-Smartwatch mit Activity Tracker. Außerdem überträgt die Uhr Benachrichtigungen über den Eingang von E-Mails, SMS, Terminen oder Notifications von sozialen Medien bzw. anderen Apps direkt auf das Display. Ein wahrer Allrounder am Handgelenk also, mit dem man von Sportaktivitäten (Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Training auf dem Crosstrainer etc.) über Schritte, Kalorienverbrauch, Distanz oder persönlichen Tageszielen alles tracken kann.

Ich habe meine Sportaktivitäten bisher mit dem Smartphone getracked. Allerdings steckt das bei mir beim Laufen oder Radfahren in der Gürteltasche und wenn ich sehen will, wie lange ich bereits gelaufen oder gefahren bin, muss ich es erst mühsam rausfummeln. Beim Schwimmen konnte ich es gar nicht mitnehmen und musste die Sportaktivität anschließend händisch nachtragen.

 

Disziplin 1: Schwimmen

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Zugegeben, Schwimmen ist nicht meine Paradedisziplin und ich muss meinen Kritikern recht geben, ich kann noch nicht mal kraulen. Bevor ich mit dem Training angefangen habe, konnte ich gerade mal Brustschwimmen und war stolze Besitzerin der Abzeichen Frühschwimmer, Freischwimmer und Fahrtenschwimmer. Das klingt nach viel mehr als es ist, denn alle Abzeichen mussten wir bereits in der Unterstufe in der Schulzeit machen und sie erfordern nicht viel mehr als ins Wasser zu springen und ein paar Längen zu schwimmen – egal wie.

Also nahm ich erstmal ein paar Schwimmstunden und musste feststellen, dass zwischen Schwimmen und Schwimmen ein großer Unterschied besteht. Ich lerne, wie man im Wettkampf schwimmt, wie man die Arme und Beine richtig einsetzt. Aber vor allem lernte ich wie es sich anfühlt, literweise Wasser zu schlucken, sich wie ein ertrinkender Karpfen vorzukommen und dass zum Kraulen offensichtlich mehr nötig ist, als mein Hirn verarbeiten kann. Also lies ich die Sache mit dem Kraulen bleiben und blieb beim (richtigen) Brustschwimmen. Im Grunde war es mir egal wie ich die Triathlon Schwimmdistanz hinter mich bringen würde, Hauptsache im Wasser und in die richtige Richtung. Selbst wenn ich als Allerletzte angekommen wäre, es wäre mir egal gewesen. Ich war einfach nur stolz darauf, dass ich mich überhaupt getraut hatte, in einen See zu springen, auf dessen Grund ich nicht sehen konnte.

 

Disziplin 2: Radfahren

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Radfahren fiel mir schon leichter. Vor allem, weil ich mir ein schnittiges Rennrad zugelegt hatte. Ich mag Rennradfahren, man kann damit viel besser weite Strecken zurücklegen. Außerdem fährt man schneller. Geschwindigkeit ist meins, damit fängt man mich immer. Selbstverständlich musste ich mich erstmal an die etwas veränderte Sitzposition gewöhnen und anfangs konnte ich auch noch nicht so auf dem Rad „liegen“, wie die richtigen Profis. Aber da kommt man schnell rein und bald fühlt man sich auch nicht mehr so wackelig und unsicher.

 

Disziplin 3: Laufen

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Triathlon Training Erfahrung vivoactive HR Garmin 1

Vor dem Laufen hatte ich eigentlich keine Angst und fühlte mich ziemlich sicher. Allerdings musste ich mein Training umstellen, denn bisher hatte ich eher auf Distanz trainiert und war auch mal 10 bis 15 Kilometer gemütlich durch die Gegend gegondelt. Jetzt hieß es kürzere Distanzen trainieren und vor allem mit einzuberechnen, dass ich das alles nach dem Schwimmen und Radfahren schaffen musste.

 

Mein Triathlon Training und der Einsatz der vívoactive HR Smartwatch von Garmin

Ich bin eigentlich recht entspannt an die Sache ran gegangen. Im Internet findet man viele Trainingspläne, Google war mein Freund. Richtig strickt gehalten habe ich mich daran nicht immer, denn manchmal kam der Alltag dazwischen oder es war im Sommer bei 35 Grad einfach zu heiß zum Laufen. Dann bin ich eben schwimmen gegangen und habe das Angenehme mit der Pflicht verbunden.

Generell habe ich angefangen, zwei Disziplinen auf einmal zu trainieren, um mich an die unterschiedlichen Belastungen zu gewöhnen. Das heißt, ich war Radfahren und bin danach noch eine Runde gelaufen. Oder ich bin mit dem Rad zum Schwimmen gefahren und anschließend wieder nach Hause. Zusätzlich habe ich auch immer mal wieder Intervalltraining – vor allem beim Laufen – eingebaut.

Alle Aktivitäten habe ich dabei mit meiner vívoactive HR Smartwatch von Garmin getrackt und somit gesammelt. Ich konnte so auch meinen Trainingsfortschritt auswerten und sah, ob ich in derselben Zeit mehr Längen geschwommen oder für meine Radstrecke weniger lange gebraucht hatte. Ich habe auch immer wieder die Triathlon Distanzen trainiert um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lange ich ungefähr brauchen werde und wie ich mir die Strecke am besten einteile.

Die vívoactive HR Smartwatch von Garmin misst die Herzfrequenz übrigens am Handgelenk. Das heißt, man braucht nicht auch zusätzlich noch einen Brustgurt, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Anhand der Herzfrequenzdaten berechnet die vívoactive HR dann den Kalorienverbrauch für die Sportaktivität bzw. den Tag, wenn man das möchte. Dabei sorgt die automatische Erkennung dafür, dass Aktivitäten auch aufgezeichnet werden, wenn man die Start-Taste nicht gedrückt hat.

Die vívoactive HR protokolliert auch den Schlaf. Für mich war es spannend zu sehen, dass ich nach sehr intensiven Sporteinheiten eher unruhig schlafe. Ich dachte immer, ich würde dann in einen komatösen Tiefschlaf fallen, aber meine Bewegungsmuster zeigten etwas anderes.

 

Triathlon Training Erfahrung vivoactive HR Garmin 3

 

Smartwatch Funktionen

Vielleicht noch ein Wort zu den Smartwatch-Funktionen. Ich habe ja erwähnt, dass die vívoactive HR anzeigt, wenn man E-Mails, SMS, Social Media Benachrichtigungen oder Anrufe bekommt. Die Uhr vibriert dann leicht. So kann man die SMS dann zum Beispiel während des Laufens lesen oder sehen, wer anruft. Natürlich klappt das nicht nur beim Sport, sondern auch den ganzen Tag über. Ich habe zwar nicht immer alle Funktionen genützt, aber wenn ich die Uhr trug, schaute ich viel weniger oft auf mein Handy, weil ich eine Reihe von Notifications auch schon über die Uhr mitbekommen habe.

 

Inbetriebnahme und Optik

Gleich als die Uhr ankam, habe ich sie ausgepackt und um mein Handgelenk gelegt. Einschalten und konfigurieren hat auch super schnell geklappt. Nur wollte sich die Uhr partout nicht mit meinem Handy verbinden und ich habe ewig und die Hilfe von meinem Freund gebraucht, bis es endlich geklappt hat. Und nein, es lag nicht daran, dass ich eine Frau bin oder die Bedienungsanleitung nicht gelesen hatte. 😉 Auch bei meinem Freund hat es erst nach vielen erfolglosen Versuchen funktioniert. Ich kann im Nachhinein nicht sagen, woran es lag, aber das Problem trat anschließend nicht wieder auf.

Zur Optik möchte ich anmerken, dass ich die Geradlinigkeit der Uhr mag. Allerdings brauchen so viele Funktionen wohl auch ihren Platz, denn die Uhr ist weder besonders zart noch unscheinbar. Das stört mich beim Sport überhaupt nicht. Im Alltag muss ich jedoch sagen, dass sie mir zum Teil etwas zu auffällig für meine recht schmalen Handgelenke war. Und manchmal brauchte ich auch einfach etwas Eleganteres. Trotzdem empfand ich die Funktionen auch im Alltag super motivierend. Ich habe mir zum Beispiel oft Aktivitätsziele in Form einer Schrittanzahl gesetzt und die Notifications haben mich nicht selten dazu motiviert, noch eine kleine Extrarunde zu drehen, um meine Schritte zu schaffen.

 

Triathlon Training Erfahrung vivoactive HR Garmin 5

 

Fazit

Die vívoactive HR Smartwatch von Garmin ist eine super Unterstützung beim Sport und insbesondere bei meinem Triathlon Training. Das Tracken von Aktivitäten ist wirklich einfach damit, auch die Auswertung klappt sehr gut. Die Benachrichtigungen über E-Mails, SMS etc. finde ich praktisch. Vieles konnte ich so einfach nebenbei registrieren, ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. Aktivitätsziele haben mich dazu motiviert, mehr Schritte pro Tag zurückzulegen.

Wäre die vívoactive HR Smartwatch von Garmin noch etwas zarter, hätte ich sie wohl wirklich ständig statt meiner normalen Uhr getragen. Sie sieht eben stark nach Sport-Uhr aus, finde ich. Im Moment probiert sie gerade mein Freund aus und an seinem Handgelenk sieht sie auch bei Weitem nicht so groß aus wie an mir.

 

Triathlon Training Erfahrung vivoactive HR Garmin 11

 

Was ich unbedingt noch los werden möchte: Wenn du etwas erreichen möchtest, hör nicht auf andere! Setz dir ein Ziel und arbeite darauf hin. Manch einer wird dir erzählen, dass du es nicht schaffst, dass du lieber aufhören oder dir etwas anderes suchen sollst. Hör gar nicht zu, hör lieber auf dich und bleibe deinem Ziel treu. Wenn du irgendwann erkennst, dass es doch nicht das Richtige ist, kannst du immer noch aufhören. Aber dann hörst du auf, weil du es willst und nicht, weil es dir „die anderen“ gesagt haben.

Vielleicht ist Triathlon ja auch etwas für dich? Und wenn du keinen „richtigen“ Triathlon machen möchtest, es gibt auch sogenannten Sprint-Triathlons mit

  • 0,75 km Schwimmen
  • 20 km Radfahren
  • 10 km Laufen

Ich finde, das sind tolle Distanzen für Hobbysportler und um einmal ins Triathlon-Thema hineinzuschnuppern. Übrigens ist es auch meine Distanz, denn das zu schaffen, traute ich mir fürs erste einmal eher zu. Steigern kann man sich ja immer noch. 🙂

 

Die vívoactive HR Smartwatch von Garmin wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

0 comments

  1. Von diesem Sprint-Triathlon träume ich auch noch… aber dieses Jahr habe ich es gelassen, da mein abgemagerter Körper das Schwimmen nicht weggestekct hat – 30 Minuten und ich war 5 Stunden lang am frieren und sah krank aus 🙁

    Toll, dass du es trotz der demotivierenden Kommentare durchgezogen hast!

    Liebe Grüße

    1. Abgemagerter Körper klingt nicht so gut. Ich hoffe, dir geht es gut! Ich kann mir gut vorstellen, dass Schwimmen da dann nicht so toll war. Kaltes Wasser ist für mich ja auch immer eine extreme Überwindung und Schwimmen wird auch glaube ich einfach nie mein Lieblingssport werden. Aber so in Kombination fand ich es spannend.

      1. Inzwischen geht es mir wieder besser, aber ich hatte Dank meines Exfreundes letztes Jahr eine Art Essstörung und in Kombination mit dem Schulstress vor dem Abitur war das nicht gut für mich… Aber umso glücklicher bin ich, dass ich das Problem in den Griff bekommen habe 🙂

        Liebe Grüße

        1. Das klingt sehr schön und absolut positiv!

  2. Wow Hut ab das du das durchziehst! Das stell ich mir echt nicht easy vor, vorallem das Schwimmtraining. Da hätte ich genau das selbe Problem wie du. Die Uhr wäre mir leider auch zu klobig. Da gibts von anderen Herstellern leider bereits schönere und schlichtere Modelle, auch wenn Garmin sonst natürlich echt super ist – da sollten sie schon etwas nachlegen find ich.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/

    1. Du sagst es. Ich finde die Funktionen der Gamin super toll. Aber ich hätte eben einfach gerne was zarteres. Das würde ich dann auch wirklich jeden Tag tragen.

  3. Sehr cool. Es ist spannend zu lesen, was du dir da vornimmst beziehungsweise schon hinter dir hast.
    Ich bin ja total interessiert daran, mal einen Marathon mitzulaufen. Allerdings fehlte mir bisher immer dieser Startimpuls, das Training wirklich hochzusetzen, damit man das auch durchhält. Du bist mal wieder sehr motivierend.

    Liebe Grüße
    Stefan

    1. Einen Marathon würde ich glaube ich nicht packen, Respekt, dass du dir das zutraust. Ich glaube, mir wäre das Training dafür auch zu viel bzw. zu einseitig. Früher bin ich ja sehr viel gelaufen, da hatte ich auch Lust auf 3-4x die Woche nur laufen. Seit ich aber verschiedene Sportarten mache, ist es mir ein bisschen zu einseitig geworden. Schade eigentlich. Danke für deinen netten Kommentar! <3

  4. Waaaas Vicky du machst Triathlon? Das wusste ich ja gar nicht – ich frag mich, wie ich diesen Beitrag nicht mitbekommen konnte 😀
    Dann hätte ich ja beim Fashion Camp gleich dich fragen können 😀
    Find den Beitrag wahnsinnig spannend & motivierend und hab von einer lieben Freundin den Tipp für einen Mini-Mini-Mini-Triathlon bekommen – so wies aussieht, werde ich im Juni meinen ersten Triathlon machen und freu mich schon jetzt drauf.. und auch auf die vielen Schwimmstunden, die ich bis dahin machen muss.. ich kann ja noch nicht mal richtig Brustschwimmen, vom Kraulen ganz zu schweigen..
    Aber ich bin da guter Dinge, Übung macht den Meister.. und wenn ich kein Meister werde, dann hab ich wenigstens Spaß dabei 🙂

    Alles Liebe, Katii

    1. Dann wünsch ich dir ganz, ganz viel Spaß Katii und drücke dir die Daumen!!!

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