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4 Dinge, die wir von erfolgreichen Frauen lernen sollten

4 Dinge, die wir von erfolgreichen Frauen lernen sollten

Ich denke es liegt in der Natur der Sache, dass man erfolgreich sein möchte, in dem was man tut. Seit ich mich selbständig gemacht habe, lese ich viele Bücher und Artikel über Produktivität, Work-Life-Balance oder Tipps, zum Thema Erfolg. Bei Weitem nicht alles ist brauchbar, vieles ist sogar völlig unnötiges Bla Bla. Aber einiges davon konnte ich für mich übernehmen, in meinen Arbeitsalltag integrieren und mir so die Zeit im Office, bei Terminen oder im Alltag ein bisschen erleichtern. 4 Dinge, die wir von erfolgreichen Frauen lernen sollten, möchte ich heute an dich weitergeben.

 

Erfolg braucht eine solide Basis

Richtig erfolgreich zu werden geht nicht von heute auf morgen. Erfolg braucht Zeit, Konsequenz, Planung und eine solide Basis aus bestimmten Angewohnheiten. Einen Grundstock sozusagen, auf den man aufbauen kann. Dinge, die klappen müssen, bevor man einen Schritt weiter denken kann. Um den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu planen, muss man zuerst einmal seinen Joballtag meistern. Wichtig ist auch, dass Erfolg nicht für jeden dasselbe bedeutet. Für die einen mag Erfolg ein gut bezahlter Job sein. Ein Haus, ein Auto, das eigene Unternehmen. Für andere wiederum bedeutet Erfolg ein erfülltes Familienleben, Zeit für sich selbst oder einfach jeden Abend glücklich und zufrieden einzuschlafen. Egal was Erfolg für dich bedeutet, alles beginnt mit einem guten Zeitmanagement und einigen Dingen, die man sich verinnerlichen sollte.

 

[bctt tweet=“Erfolgreich zu werden geht nicht von heute auf morgen. Erfolg braucht Zeit. Und eine solide Basis.“ username=“mymirrorworld“]

 

4 Dinge, die wir von erfolgreichen Frauen lernen sollten

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1 Entwickle ein Morgenritual

Einer der größten Fehler, die man machen kann, ist morgens direkt nach dem Aufstehen schon zum Handy zu greifen und E-Mails zu checken. Ich habe das lange Zeit gemacht und es hat mir nicht selten den Morgen ruiniert. Deadlines, dringende Anliegen, Anfragen… Und schon ist einer der ersten Gedanken morgens, wie man das überhaupt alles schaffen soll. Gestresst frühstückt man schnell irgendwas, hastet ins Büro und fäng den Tag manchmal schon genervt an. Schaffe dir lieber ein Morgenritual, das vor allem Zeit für dich selbst beinhaltet und die Basis für einen guten Start in den Tag bildet. Das kann vieles sein: Eine kleine Laufrunde, während die Stadt erwacht, Yoga, Meditation, eine Wunschliste für den Tag. Ich habe mir angewöhnt, dass ich ein bisschen an meiner Mind Map für meine Ziele arbeite, ein paar Seiten in einem Buch lese und gemütlich meinen Tee trinke. Dann erst schaue ich mir an, was mein E-Mail Postfach für mich bereithält und plane meinen Tag.

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2 Fokussiere dich immer nur auf eine Sache

Glaub mir, du kannst nicht alles auf einmal machen. Auch wenn wir Frauen immer von uns selbst behaupten, wir wären multitaskingfähig. Es stimmt einfach nicht. Selbstverständlich kannst du ständig 10 Sachen gleichzeitig machen, aber wenn du erfolgreich sein möchtest, ist das setzen eines Fokus‘ wichtig. E-Mails beantworten, Fotos machen, telefonieren, Projekte besprechen, einen Folder layouten, Meetings ausmachen, Entwürfe verschicken… Irgendwann hat man das Gefühl so viel zu tun und nichts wirklich zu schaffen. Teile daher deine Tägigkeiten lieber in Bündel ein und fokussiere dich für eine bestimmte Zeit ausschließlich darauf. Beantworte alle E-Mails um 8:00 Uhr und dann erst wieder um 13:00 Uhr. Erledige alle wichtigen Anrufe nach dem Mittagessen. Mach deine Blogfotos am Freitag Nachmittag. Lege das Statusmeeting immer auf Montag Vormittag. Bestimme einen Tag in der Woche, an dem du die Wäsche machst. So hast du das Gefühl viel mehr zu schaffen und lässt dich nicht laufend ablenken.

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3. Lerne den Mund zu halten

Meine Mutter hat mir beigebracht, immer das zu sagen, was ich denke. Und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Allerdings ist es manchmal ratsam, nicht immer das letzte Wort haben zu wollen. Das macht nämlich ab und zu einen kindischen und nicht sehr professionellen Eindruck. Mir passiert es nicht selten, dass ich eigentlich weiß, dass ich recht habe – obwohl mein Kunde das Gegenteil behauptet. Aber mich auf Teufel komm raus durchzusetzen würde bedeuten, dass unsere Geschäftsbeziehung möglicherweise einen Knacks bekommt oder ich in den Augen bestimmter Personen (zu) penetrant wirke. Daher halte ich manchmal ganz einfach den Mund, nicke und lächle. Und gehe mit der Gewissheit nach Hause, dass weder mein Geschäftspartner noch ich das Gesicht verloren haben. (Selbstverständlich gilt diese Vorgehensweise nur für Dinge, die verkraftbar sind. Würde mein Schweigen einen Nachteil für meinen Kunden bedeuten, sage ich das natürlich.)

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4. Gib Feedback richtig

Egal in welcher beruflichen Position man sich befindet, irgendwann wird man immer nach seiner Meinung gefragt, soll Feedback zu etwas abgeben oder die Arbeit von Kollegen oder Mitarbeitern beurteilen. Mir geht es oft mit Partnerfirmen oder Freelancern (und neuerdings auch mit meiner ersten Angestellten) so. Ein „Sieht scheiße aus“ hört niemand gerne und mit dieser Aussage kann man auch wenig anfangen. Es liegt an dir, dieses „Sieht scheiße aus“ in konstruktives Feedback zu verwandeln. Wenn du möchtest, dass man dich als kompetenten Gesprächspartner wahrnimmt, verpacke Feedback wie folgt: Sag zuerst etwas (ernst gemeintes) Gutes. Überall lässt sich etwas Gutes finden. Danach bringst du dein Feedback in einer möglichst konstruktiven Weise. Und am Ende schließt du wieder mit etwas Positiven bzw. einem guten Rat ab. Das macht es möglich, dass dein Gegenüber Kritik besser aufnehmen wird, nicht sofort in Verteidungshaltung geht und dich als positiven und hilfreichen Kollegen oder Chef sieht.

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[bctt tweet=“Manchmal ist es einfach besser den Mund zu halten, zu nicken und zu lächeln.“ username=“mymirrorworld“]

 

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Ich hoffe, für dich war der eine oder andere brauchbare Tipp dabei. Wenn du solche oder ähnliche Posts gerne liest, lass es mich wissen. Dann gibt’s in Zukunft gerne mehr davon. 🙂

[bctt tweet=“4 Dinge, die wir von erfolgreichen Frauen lernen sollten.“ username=“mymirrorworld“]

 

 

0 comments

  1. Ein toller Beitrag! Mein Morgenritual sieht so aus, dass ich mir eine Kaffee mache und dann schaue was meine Blog-Leseliste her gibt (als kreativer Ersatz zur Tageszeitung). Bei Punkt 2 stimme ich dir auf jeden Fall zu. Mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen ist wirklich nicht so produktiv als sich auf eine Sache zu konzentrieren! Den Mund zu halten ist zwar nicht immer einfach, aber oft wirklich nützlich. Bei uns in der Firma gibt es unterschiedliche Feedback-Varianten. Als nächstes ist unser Chef dran, denn ein 360 Grad Feedback wurde eingeführt. Ein tolles Instrument, welches man für sich gut nutzen kann, damit Sachen geändert werden.

    1. Blog-Leseliste am Morgen ist übrigens eine tolle Idee. Ich muss mir nur endlich mal eine Möglichkeit suchen, Blogs wirklich gezielt zu lesen. Auf Bloglovin folge ich zu vielen, da bekomme ich immer das Gefühl, dass ich so viele ungelesene Posta habe und nichts schaffe. Mal sehen, vielleicht finde ich ja eine tolle App, in die ich dann nur die Blogs gebe, die ich wirklich ganz, ganz regelmäßig lese.
      360 Grad Feedback ist übrigens eine super Sache. Das habe ich mir auch schön öfter mal angesehen bzw. versuche es auch dort einzusetzen, wo ich finde dass es passt.

      1. Dann leg dir doch einfach Listen an und sortiere deine Blogs bei Bloglovin. Das macht vielleicht einmal etwas Arbeit, aber dann hast du alles übersichtlich. Du kannst dabei so viele „Gruppen“ anlegen wie du magst und sie auch so benennen wie du möchtest. Ich finde die Funktion super. Einfach über dein Profilbild auf „EDID BLOGS YOU FOLLOW“ gehen und los sortieren 🙂

        1. So jetzt lachst du wahrscheinlich, aber das wusste ich gar nicht. Muss ich unbedingt gleich heute Abend machen. Danke für den Tipp!

  2. Hach, das mit „ab und zu mal die Klappe halten“, müsste ich mir viel mehr zu Herzen nehmen 😉 Toller Post. Leider schaffe ich das mit dem Morgenritual noch nicht so richtig, obwohl ich mir es so oft und immer wieder vornehme 😉
    Alles Liebe,
    Sarah

    http://www.liebreizend.com

    1. Das war bei mir auch ein ganz, ganz harter Brocken und ich muss gestehen, dass ich manchmal auch noch in meine alten Angewohnheiten zurück falle. Aber dann weiß ich es wenigstens und kann es am nächsten Morgen besser machen. Ich glaube, es geht auch gar nicht darum alles immer perfekt zu machen sondern eher darum, sich selbst darüber bewusst zu sein, was man tut, was gut für einen ist und was vielleicht nicht so schlau ist…

  3. Danke für die tollen Tipps! Ich werde mir erstmal eine Plan erstellen :-*

    Melanie / http://www.goldzeitblog.blogspot.de

  4. Sehr gute Tips! Ich höre gerade das Hörbuch „Die 4 Stunden Woche“ das ist sehr zu empfehlen zu diesem Thema!

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/ Photography/Lifestyle/Travel

    1. Das habe ich in Buchform hier liegen, allerdings noch nie gelesen. Aber wenn du sagst, dass das empfehlenswert ist, werde ich es mir demnächst gleich einmal vornehmen. 🙂

  5. Das mit dem Morgenritual sollte ich mir echt zu Herzen nehmen!
    Dieses blöde Handy und all die Social Media Kanäle…Dauernd habe ich den Zwang, das ich ALLES gleich beim aufstehen wissen und sehen muss :O

    1. Ja, wem sagst du das. 🙁 Ich hab das auch immer so gemacht und – schwups – waren dann 20 Minuten gleich mal weg und ich wusste nicht, wo die Zeit hin ist.
      Jetzt versuche ich wirklich das bleiben zu lassen. Ist zwar nicht immer ganz einfach, aber ich freue mich immer, wenn ich es schaffe. 🙂

  6. Sehr gute Tipps, die ich zum Teil auch schon lange anwende. Das Schwierigste ist es, die „Zeitfresser“,z.Bsp. endloses Herumsurfen auf allen Kanälen, einzudämmen. Dafür mache ich mir jeden Morgen eine „To-Do-Liste“ und arbeite diese konzentriert ab. Allerdings gibt es zwischendurch kleine Belohnungseinheiten, in Form von Posts lesen, Kommentare schreiben und ein bisschen stöbern. Das klappt. Meistens ; )
    Es grüßt die Billa

    1. Ja, da sagst du etwa Wahres. Man glaubt, man schaut nur kurz auf eine Website und schon sind 30 Minuten vergangen. Das kenne ich. Ich mache mir deshalb morgens auch immer eine To-Do-Liste bzw. führe die vom Vortag weiter. Ich habe eigentlich ein To-Do-Notizbuch, weil ich meist nicht alles an einem Tag erledigen kann, wenn es größere Projekte sind. Das klappt bei mir soweit auch ganz gut und ich habe vor allem alles im Blick.

  7. Liebe Viktoria,
    schön ist es Deine Texte zu lesen und Deine Fotos anzuschauen. Gute Ideen zu verbreiten ist und bleibt gut. Zu diesem Post antworte ich Dir, weil ich es gut finde sich auf die eigenen Beine zu stellen und eine Basis zu haben. Meine heißt: AUTHENTIZITÄT. Für mich ist es lebensnotwendig immer bei mir und mit mir zu sein.
    Dazu gehören mein Morgen- und Abendritual, den Tag zu begrüßen und ihm am Abend zu danken. Es mag albern klingen, doch für mich gehört es wie das Zähneputzen dazu.
    Ich freue mich wieder von Dir zu lesen und wünsche Dir einen herrlichen Tag – ein wundervolles Leben ohne zu viel und mit dem richtigen Maß für Freude, Genuss und Auskommen.

    Mit besten Wünschen aus Potsdam,
    Katrine – die GenussTrainerin und Gastrosophin

    1. Liebe Katrine,
      oh nein, das klingt gar nicht albern, ich finde solche Rituale gut, weil sie uns Halt geben. Und das braucht man in dieser stressigen Zeit wirklich.
      Danke für deine lieben Worte.

      Viktoria

  8. Interessanter Beitrag und gute Tipps! Ich würde gerne öfter solche Posts lesen 😉
    GLG, Tina

    1. Danke für dein Feedback! Ich habe schon eine ganze Menge Ideen für solche Posts im Kopf und es wird definitiv öfter welche in der Art geben.

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