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5 Tipps zur Gestaltung von Visitenkarten für deinen Blog

5 Tipps zur Gestaltung von Visitenkarten für deinen Blog

Blogs professionalisieren sich immer mehr, viele Bloggerinnen werden zu Unternehmerinnen und spätestens dann, wenn man seinen Blog-Namen oder diverse Social Media Profile zum wiederholten Male buchstabiert hat, formt sich irgendwo im Kopf der Gedanke: Vielleicht wären Visitenkarten gar nicht schlecht. Vor allem, wenn man Events besucht, können Visitenkarten sehr hilfreich sein. Ich selbst bin zwar kein Eventgänger, trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen ich meine Visitenkarten brauche und auch sehr froh darüber bin, welche zu haben. Für alle, die noch keine Visitenkarten haben aber welche möchten, habe ich heute 5 Tipps zur Gestaltung von Visitenkarten für deinen Blog.

Noch öfter brauche ich Visitenkarten übrigens für meine Firma, da sind sie einfach unumgänglich. Bisher habe ich mir meine Karten schon mehrmals bei MOO bestellt und war mit der Qualität und der Ausführung immer zufrieden. Gerade steht eine Veränderung und Umpositionierung bei mir an, deshalb brauchte ich neue Visitenkarten. Die Gelegenheit habe ich genützt um mir auch neue für den Blog mitzubestellen, weil l’affinité auf den alten noch nicht vermerkt war. Heute möchte ich euch das Ergebnis zeigen und euch 5 Tipps geben, die euch bei der Gestaltung eurer eigenen Visitenkarte unterstützen sollen.

 

Meine Visitenkarten von Moo: Die Luxe-Version

Für mich war sofort klar, dass ich mich für Luxe-Visitenkarten entscheiden würde. Ich liebe den starken Karton und die Möglichkeit, die „Innenseite“ des Papiers farblich zu gestalten. Bei meinen Blog-Visitenkarten habe ich mich für einen blauen Kern entschieden – passend zu meiner Blog-Farbe. Meine Firmen-Visitenkarten haben einen pinken Kern um ein bisschen Aufmerksamkeit zu erregen.

Tipps Blog Visitenkarten 4

 

 

5 Tipps zur Gestaltung von Visitenkarten für deinen Blog

TIPP 1: Schaffe Wiedererkennungwert

Du hast ein Logo für deinen Blog? Super! Dann pack es auf die Visitenkarte. Das schafft Wiedererkennungswert und stärkt deinen Blog als Marke. Wenn du eine spezielle Schrift am Blog verwendest, kann sich diese auch auf der Visitenkarte wiederholen. Bedenke aber immer, dass es essentiell ist, dass man deine Daten auf der Karte gut lesen kann. Verschnörkelte Schriften eigenen sich daher nur bedingt und wenn dann nur als kleiner Akzent. Für alles andere wähle eine klare, leicht lesbare Schriftart und eine angenehme Schriftgröße, die man noch lesen kann, die aber auch nicht zu groß ist. Ich selbst nehme je nach Schriftart immer eine Größe von 9 bis 10 pt.

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TIPP 2: Halte dich an Standards

Das Standardformat einer Visitenkarte beträgt 85 x 55 mm, daran solltest du dich halten. Was mir allerdings sehr gut gefällt, ist ein quadratisches Format von 65 x 65 mm. Ich habe schon einige Versionen als Quadrat entworfen, jedoch noch nie gedruckt. Viele Kunden haben mir die Rückmeldung gegeben, dass sie Visitenkarten nach wie vor in die Geldbörse stecken oder im Office Visitenkarten-Mäppchen verwenden. Da passen dann natürlich nur Karten im Standardformat rein. Daher habe auch ich immer noch die Standardvariante. Für den Blog kann ich mir jedoch ein quadratisches Format gut vorstellen. Gerade in diesem Bereich kann und darf man kreativer sein. Ich trage jedoch selbst immer ein paar Visitenkarten von mir in meiner Börse herum und da passen leider die quadratischen auch nicht rein. Wenn ich mir ein eigenes Etui dafür besorge, vergesse ich es bestimmt irgendwo in einer Tasche. Auch das ist für mich immer noch ein Grund für das Standardformat.

Tipps Blog Visitenkarten 2

 

TIPP 3: Weniger ist mehr

Überlege dir genau, welche Infos auf die Visitenkarte sollen und müssen. Zuviel wirkt schnell überladen, unruhig und manchmal sogar „billig“. Muss jeder Social Media Kanal auf die Karte oder vielleicht doch nur die, die für dich am wichtigsten sind – wie zB: Facebook, Instagram und Twitter? Platziere darüber hinaus die Webadresse deines Blogs auf der Visitenkarte, dann kannst du die restliche Info auf das wesentliche reduzieren. Man darf guten Gewissens annehmen, dass der (Geschäfts-)Partner sich jederzeit ausführlich über dich und deinen Blog auf der angegebenen Website informieren kann und dort alle Möglichkeiten findet um mit dir in Kontakt zu treten.

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TIPP 4: Nutze die Rückseite

Dass eine Visitenkarte zwei Seiten hat, kann mitunter ganz praktisch sein. Hier kannst du zum Beispiel dein Logo oder deinen Blog-Schriftzug unterbringen. Oder du nützt den Platz für deine Social Media Profile. Bei MOO gibt es übrigens ein Service, dass sich Printfinity nennt. Damit kann man auf die Rückseite jeder Visitenkarte ein anderes Foto drucken lassen. Wenn du schöne, aussagekräftige Fotos am Blog hast, wird das durchaus hübsch aussehen und macht jede Visitenkarte quasi zum Unikat.

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TIPP 5: Setze auf Profis

Vor allem was den Druck betrifft, aber auch die Gestaltung. Selbst ausgedruckte und vielleicht auch noch schief geschnittene Karten wirken unprofessionell. Bedenke immer, dass die Visitenkarte deinen Blog repräsentiert und du bestimmt nicht unprofessionell wirken möchtest. Lass die Karten daher professionell drucken und entscheide dich für einen stärkeren Karton in einer Grammatur von ca. 300 bis 350 Gramm. Falls du kein Profi mit Grafik- und Layoutprogrammen bist, bastle nicht im Word herum. Zum einen nehmen viele Druckereien Word-Dateien gar nicht an und zum anderen habe ich in den 15 Jahren, in denen ich mich nun schon mit diesen Dingen beschäftige keine einzige Visitenkarte gesehen, die im Word gemacht wurde und gut ausgesehen hat. Vielleicht hast du eine Freundin oder einen Freund, der sich mit Indesign, Illustrator oder Photoshop auskennst? Bitte sie oder ihn um Hilfe. Manche Druckereien bieten auch an, die Grafik für deine Karten zu übernehmen. Du kannst den groben Entwurf vorgeben und es wird dann professionell aufbereitet. Auch kleinere Werbeagenturen oder freiberufliche Grafiker bieten das Layout von Visitenkarten oftmals zu einem erschwinglichen Preis an. Wenn du dir vorab genau überlegst was drauf soll, ist der Rest vom Profi meist schnell gemacht. Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll, ein paar Euro dafür auszugeben. Vor allem kannst du diese Ausgaben ja in deiner Steuererklärung als Aufwand absetzen.

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Wenn du noch auf der Suche nach Inspirationen bist, bei MOO gibt es eine ausführliche Galerie und auch ich selbst pinne immer wieder hübsche Designs in meinem Pinterest-Board. Vielleicht findest du ja dort den einen oder anderen Anstoß. Ich würde mich freuen, wenn meine 5 Tipps zur Gestaltung von Visitenkarten für deinen Blog hilfreich waren und falls du noch Fragen hast, poste sie mir einfach als Kommentar.

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In Zusammenarbeit mit MOO.

 

 

11 comments

  1. Beautiful pics and perfect post!

    1. kommentar says:

      Toller ausfuehrlicher Post!

  2. Einfach wunderschöne Karten. <3

  3. Sehr toller Beitrag. Ich selbst habe noch keine Visitenkarten. Da liegt vermutlich auch daran, dass ich zumindest sie bisher nicht benötigt habe.

  4. Deine Karten gefallen mir sehr gut. Selber bin ich noch gar nicht auf die Idee gekommen welche zu machen.

  5. Ich danke dir für den tollen Beitrag! Wir sind auch gerade dabei unsere Visitenkarten ändern zu lassen und da kommt uns dein Post gerade recht, tolle Bilder und Tipps!
    Liebste Grüße
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

  6. Hi Viktoria,
    ich bin gerade auch auf der Suche, und muss sagen, ich finde deine Karten sehr hübsch!
    Hast du die selber designed? Ich schwinge irgendwie zwischen selbst-designed und einem vorgegebenen Design hin und her (die Karten sind für diverse Jobmessen – da will man ja auffallen, aber eben auch professionell wirken). Jegliche Tipps sind herzlich willkommen!
    LG Johanna

    1. Hallo Johanna,
      dankeschön! Die Karten sind selbst designed, das war mir wichtig. Vor allem in meinem Job. 😉
      Ich finde aber, dass es auch sehr hübsche fertige Designs gibt und das oft eine gute Alternative ist.

  7. Super toller Beitrag!

  8. Super ausführlicher Bericht über Visitenkarten! Visitenkarten sind und bleiben weiterhin wichtig. Nicht nur im Geschäftsleben.

    1. Hallo Anton,
      vielen lieben Dank, das freut mich natürich sehr.
      Den von dir gesetzten Werbelink habe ich jedoch trotzdem entfernt.

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