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Nö, ich hab keine Macken. Ich doch nicht!

Nö, ich hab keine Macken. Ich doch nicht!

Gesehen bei Looks like…Valerie! Es geht darum, 5 Macken aufzuzählen. Hier sind die Regeln:

Erzähle mindestens 5 Eigenschaften, welche dich zu etwas besonderem machen. Bist du besonders liebenswert, lustig und komisch, vielleicht sogar für den Einen oder Anderen eklig, oder vielleicht sogar weltbewegend? Schreibe einen Post: Nenne mindestens 5 Marotten, Spleens, Eigenarten, etc. – gerne auch mehr!

Nö, ich hab keine Macken. Ich doch nicht! Okay, vielleicht fällt mir doch das eine oder andere ein.

  • Ich kann nur mit meinem „Tiger“ einschlafen. Eigentlich ist es ein Löwe, den mir meine Mutter einmal vor vielen, vielen Jahren geschenkt hat. Seither muss er immer mit ins Bett und ich verwende ihn als Polster, wenn ich auf der Seite schlafe. Er kommt sogar mit, wenn ich auf (Geschäfts)-Reisen gehe. Sämtliche Zimmermädchen müssen mich für bescheuert halten, wenn sie meinen „Tiger“ im Bett liegen sehen…
  • Ich singe im Auto. Richtig laut und richtig falsch. Meistens auch mit Gesten unterlegt. Es kann daher schon einmal vorkommen, dass mich Autofahrer an der Ampel völlig entgeistert anstarren, weil ich Luftgitarrespielend einen Song schmettere. Gott sei Dank ist mein Auto wenigstens ziemlich schalldicht.
  • Ich nehme beim einkaufen niemals – niemals! – das erste Produkt aus der Reihe. Ich greife immer nach hinten. Wenn nur noch ein Stück da ist, kaufe ich etwas anderes. Manchmal werde ich von den Verkäuferinnen sonderbar angestarrt, wenn ich mit meiner Hand bis zu Schulter in den Tiefen des Regals stecke.
  • Ich halte es nicht aus, wenn Kleinkinder in Geschäften, in der Bahn oder an anderen öffentlichen Orten schreien. Am liebsten wäre mir dann, wenn die Mütter sofort dafür sorgen würden, dass die Kinder aufhören zu schreien. Ich starre die betroffene Mutter dann gerne auch mal lange und intensiv an, wenn sie gar nicht reagiert und das Geschrei nicht nachlässt.
  • Ich bin Bakterien-Paranoid. Deshalb fasse ich in der Straßenbahn oder im Bus nichts an und fahre von September bis April – gerne auch länger, wenn das Wetter es zulässt – mit Handschuhen. Wenn ich zuhause bin, wasche ich mir erstmal gründlich die Hände. Auch bevor ich Essen anfasse und danach. Und immer, wenn ich die Katze angefasst habe. Oder wenn jemand zu Besuch war, selbst der Briefträger.

Und jetzt tagge ich alle, die mitmachen wollen.

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9 comments

  1. Oh ja, den Punkt mit den Kindern unterschreibe ich SOFORT!!! Ich werde von Kindergeschrei aggressiv! Schon diverse Male habe ich Mütter mit solchen Schrei-Kindern darauf hingewiesen, dass Kondome schützen… :-)Ich fürchte, wenn man so ein Kind hat, gewöhnen sich die OHren dran und die Mutter merkt das GEschrei noch nichtmal…

    Liebe Grüße von Veronika

  2. Ich bin ziemlich ähnlich. Manchmal denke ich aber, dass die Mütter halt auch nix dazu können. Ihnen wär’s ja sicher auch lieber, wenn das Kind nicht schreit. Wenn ich schlecht gelaunt bin gibt’s aber auch böse Blicke.

  3. @ Anonym/ Veronika

    ich bin selbst kinderlos und weiss nicht, wie sich meine Familienplanung entwickeln wird – aber ich bin gerade ziemlich entsetzt über deinen Kommentar.
    Du hast schon mehrere Male Mütter drauf hingewiesen, dass Kondome schützen, weil ihr Kind geschrien hat?
    Ich finde es auch grenzwertig, wenn man merkt, dass es die Mütter nicht interessiert, dass ihr Kind schreit und sie sich nicht drum scheren.
    Aber es sind Kinder, keine kleinen Maschinen und ich bin mir sicher, dass es jeder Mutter lieber wäre, wenn das Kind nicht schreien würde.

    Den Kommentar mit dem Kondom finde ich aber ehrlich gesagt ziemlich anmaßend und beleidigend.

  4. Ich muss sagen, ich überlege seit Veröffentlichung dieses Blogposts, was ich dazu schreiben kann, da ich wirklich sprachlos bin.
    Ich lehne antiautoritäre Erziehungsmethoden auch ab, ala das Kind darf machen was es möchte.
    Doch was, wenn Kinder weinen und schreien und man tatsächlich auch einfach mal machtlos ist.
    Darf man dann nicht mehr das Haus verlassen, aus Angst in so eine Situation zu geraten?
    In der Situation ist man selber „gestraft“ genug und es ist einem unangenehm, dass eigene Handlungen zur Beruhigung nicht zum Kind durchdringen können.
    Doch wenn ich so etwas lese, man wird dann eindringlich angeschaut…. und dann?
    Sollte man sich nach diesem Blick in Luft auflösen?

    Nur weil man ein anderes Lebensmodell lebt, sollte man nicht alle Eltern über einen Kamm scheren, wie es sich für mich hier anhört.

    Schade. Das hätte ich hier wirklich nicht erwartet.
    Und zum (Achtung Ironie) überaus freundlichen Kommentar von Anonym/Veronika werde ich mich nicht äußern. Auch wenn mir da so Einiges einfiele.

  5. @Reader meet the Author, mir war durchaus klar, dass diese Aussage polarisieren kann/wird, als ich es geschrieben habe. Doch lies bitte genau was ich geschrieben habe:
    „Ich starre die betroffene Mutter dann gerne auch mal lange und intensiv an, wenn sie gar nicht reagiert und das Geschrei nicht nachlässt.“

    Ich richte mich mit dieser Aussage an Personen, die ihre Kinder schreien lassen ohne zu reagieren („wenn sie gar nicht reagiert und das Geschrei nich nachlässt“). Eine Mutter, die versucht ihr Kind zu beruhigen und sich mit ihm beschäftigt würde ich nie anstarren. Mir ist durchaus bewusst, dass Kinder auch schreien, sich nicht wohl fühlen, etwas nicht passt. Aber ich bin der Meinung, dass man als Mutter darauf reagieren und sowas nicht ignorieren und mit der Freundin etc. weitertratschen sollte. DAS ist es, was ich nicht abkann. Und nicht verstehen kann.

  6. Ein Eingreifen einer Bezugs-/Bindungsperson kann Schreien auch verstärken (…) Ich muss gestehen, dass es sich um einen schmalen Grat handelt, auf dem du dich bewegst, schade!

    Gruß
    Denise

  7. Hui, was geht mir wohl gerade durch den Kopf…als Mutter mit drei Kindern, die bereits aus dem „Schreialter“ heraus sind?!!

    Es beruhigt mich aber irgendwie, dass wohl die eine oder andere Lady, die sich jetzt über das Baby- oder Kindergeschrei mokiert, möglicherweise in den nächsten Jahren selbst so einen niedlichen kleinen Schreihals haben wird – und dann die giftigen Blicke von anderen Frauen bestimmt total hilfreich finden wird. 😉

    Mensch Mädels, denkt mal nach!!

    LG
    tanni

  8. Ich finde du hast hier nichts geschrieben, was man nicht schreiben „darf“. Heikeles Thema hin oder her, wer hier etwas falsch versteht bzw. unbedingt falsch verstehen möchte, der liest mMn nicht richtig.

  9. Mein Gott. Schreiende Kinder sind nun mal furchtbar nervig. Ob die Mutter da nun was für kann, oder nicht.

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