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GRZ • MUC • HAJ und retour….

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Samstag, 6:00 Uhr
Mit Augsburg Airways, Lufthansa Regional starte ich in einen angenehmen, äußerst Turbulenzenfreien Flug. In ca. 45 Minuten bin ich in München. Für diesen Kurzflug brauche ich nicht mehr als einen Becher Wasser und ein Buch. Bücher sind absolut essenziell wenn ich fliege. Ohne was zu lesen betrete ich ein Flugzeug nur in Notfällen. Diesmal habe ich Slam von Nick Hornby dabei.

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7:00 Uhr. Regen in MUC.
Jetzt darf ich 2 Stunden auf meinen Weiterflug warten. Ich schlendere ein wenig durch die Shops, kaufe im Duty Free mein Clinique Make Up nach und den geplanten Mascara von YSL. Dann schnuppere ich an Daisy von Marc Jacobs Rock’n Dreams von Valentino und finde beide toll. Ich brauche ein neues Parfum, aber ich kann mich nicht entscheiden. Also sprühe ich mir Daisy auf’s linke und Rock’n Dreams aufs rechte Handgelenk und vertage die Entscheidung bis zum nächsten Duty Free Shop in Hannover, oder bis morgen wieder in München.

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Dann gucke ich mir noch den großen OPI-Counter an. Ein paar dunkle Rot-Töne gefallen mir sehr gut, aber dann fällt mir ein, dass ich schon in rotem Nagellack schwimme und denke über die Entscheidung zwischen Marc Jacobs und Valentino nach. 
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Draußen vor dem Terminal steht ein Airbus A-330. Er könnte mich weit, weit weg bringen, doch ich steige in meine Lufthansa CityLine und verbringe weitere 50 Minuten mit Nick Hornby.

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10:30 Uhr. Hannover. Und es scheint die Sonne.
Das ist etwas ganz neues für mich. Ich kenne Hannover bisher nur stürmisch, regnerisch und kalt. Am Flughafen werde ich bereits erwartet und mit dem Auto die kurze Strecke bis zur Arbeit gebracht. Später, zum legeren Abendessen, trage ich das.
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Einen Tag später, am Sonntag, stehe ich wieder mit Sack und Pack am Flughafen in Hannover. Es ist 17:00 Uhr, viele Leute sind nicht da. Gesehen habe ich wenig von Hannover, nur die Autobahn und den Vorort, in dem mein Hotel lag. Aber daran habe ich mich gewöhnt. Ich war schon an vielen Orten, in vielen Städten, ohne sie wirklich gesehen zu haben. Für Sightseeing bleibt meinst keine Zeit. Irgendwann habe ich angefangen die vielen Hotelzimmer, Restaurants und Ortsnamen in meinem Kopf durcheinander zu bringen. Jetzt ist da nur noch ein Wirrwarr aus Buchstaben und Wörtern – ohne Punkt und Komma verschwimmt alles zu einem Meer aus Eindrücken, die nahtlos ineinander übergehen.
Aber es ist okay so, ich liebe es zur reisen und ich mag auch diese Art davon. Ich mag die verschiedenen Hotels, die kleinen Seifchen im Bad, die vielen Flughäfen, die für mich immer etwas beruhigendes an sich haben, trotz all der Betriebsamkeit. Etwas verbindet alle am Flughafen: Die Tatsache, dass jeder ein Ziel hat, einen Ort, an den er gelangen will, egal ob das nun das Zuhause oder nur ein weiteres Hotelzimmer in einem großen Durcheinander, das wir unsere Welt nennen, ist.

9 comments

  1. Steht der große OPI Counter in MUC? 🙂

  2. Ja, im DutyFree Shop am Flughafen.

  3. so lovely says:

    das hast du aber schön geschriebn 😉 klingt wie aus einem roman 😉
    warum fliegst du so viel??

  4. @ so lovely: Danke! Ich fliege beruflich recht viel.

  5. beim OPI Counter hätte ich aber sowas von zugeschlagen*g*

  6. Ja, es gab nette Lacke, aber es war irgendwie keiner dabei, den ich unbedingt hätte haben wollen. Hätte ich mir nicht gedacht, ehrlich gesagt.

  7. FoxyDiamond says:

    Hast du im Endeffekt ein Parfüm gekauft? 🙂

  8. Nein, leider nicht. Der Flug von HAJ nach MUC hatte Verpätung und dann hatte ich in MUC gerade noch Zeit mein Gate für den Weiterflug zu suchen. Deshalb hab ich noch weitere Bedenkzeit. Ich hätte gerne Proben davon zum „Probetragen“.

  9. was kosten denn die lacke dort?

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